Deutsche Rüstungsexporte; Unsinn im Quadrat!?

Deutschlands Exportvolumen für Waffen hat sich seit 2005 mehr als verdoppelt und stand im Jahr 2011 bei circa 5,4 Milliarden $. Immer wieder sind die Waffenexporte ein Aufregerthema. Bereits 1991 gab es im Bundestag heftige Debatten um einen Verkauf von 36 Fuchs-Panzern nach Saudi-Arabien.

In den letzten beiden Jahren waren Rüstungsdeals mit dem ölreichen Monarchie auf der arabischen Halbinsel zur Debatte. Übrigens: Weiß jemand ob diese Waffen nun wirklich geliefert werden, davon hört man ja reichlich wenig. Nach dem arabischen Frühling und seinen Protesten in den Emiraten und Saudi-Arabien fragen sich viele Deutsche ist es moralisch an diese Länder Waffen und Panzer zu liefern. Schließlich sind die Portestler in diesen Ländern aus unserer Warte ja im Recht. Diese Staaten sind massiv undemokratisch und dazu hochgradig korrupt. Zudem liegen die Länder in einer Region in der Konflikte an der Tagesordnung sind und es einmal die Grundüberzeugung gab, dass deutsche Waffen in solchen Teilen der Welt nichts verloren hätten.

Ein zweiter großer Kritikpunkt an den deutschen Rüstungsexporten ist in der Euro-Schuldenkrise zum Thema geworden. Ist es ok, dass Deutschlands größte Abnehmer für Waffen, Portugal und Griechenland, diese Waffen abnehmen während sich die gesamte Welt den Kopf darüber zerbricht, wie diese ihre Finanzen in den Griff bekommen sollen… Weiterlesen

US-Daten waren ok und nicht sehr gut! Guter Einstiegspunkt in US-Eisenbahn…

Heute gab es eine gute Nachricht aus den USA und Eine, die zumindest optimistisch stimmt. Die gute Nachricht ist, dass es inzwischen sehr gut für eine Einigung zwischen Demokraten und Republikanern aussieht und wohl die Fiskal-Klippe zu Silvester abgewendet werden kann. Obama bekam gerade aus der Wirtschaft überraschend große Rückendeckung. Jedoch ist die Sache noch nicht vom Tisch, gerade eben liefen schon wieder Meldungen von John Boehner (dem Chef der Republikaner im Repräsentantenhaus ) über den Ticker, dass sich nach seiner Ansicht keine Fortschritte in den Verhandlungen zeigen würden. Obame hat ja vor zum Beispiel Dividenden nach dem Einkommenssteuersatz zu besteuert, was auf den ersten Blick nur Hochverdiener trifft. Dies ist aber nicht ganz richtig, da bis jetzt viele Kapitalerträge der Normaleinkommen sich in Vorsorgeplänen befinden an die Obama wohl auch heran will.

Jedoch bleibe ich optimistisch , dass das ganze nur Pokerface ist und am Ende keiner als Spielverderber dastehen will. Dennoch sollte man stets Pessimist sein, um am Ende positiv überrascht zu werden 😉 … Weiterlesen

Frankreich- Der Staat will wieder Geld für eine unsinnige Rettung verschwenden

Vor drei Wochen hatte Turing in meinem Artikel „Obama vs. Romney oder Anleihen vs. Aktien“ erwähnt, dass nach Umfragen in Deutschland von der Politik eher Arbeitsplätze als eine gute Wirtschaftspolitik gefordert werden. Dass natürlich für Arbeitsplätze eine gute Wirtschaftspolitik gegeben sein muss scheint vielen Menschen gar nicht klar zu sein.

Das Thema ist gerade wieder ziemlich aktuell, da ja gerade ein Streit zwischen dem französischen Staatspräsidenten François Hollande und dem weltweit größten Stahlkonzern ArcelorMittal tobt. Es geht um das Stahlwerk Florange, welches nun seit einandhalb Jahren außer Betrieb ist und von dem sich Arcelor jetzt endgültig trennen möchten. Falls bis nächste Woche kein Kaufangebot eines Interessenten vorliegt war es das wohl mit dem Stahlstandort Lothringen… Weiterlesen

US-Wahljahre gehen an der Börse (fast) nie schlecht aus!

[CRVSFH9ZW5V5]Nachdem die Börsenwoche gestern ja recht freundlich gestartet ist und sowohl deutsche als auch amerikanische Aktienindizes gestern, nach den schlechten davor liegenden eineinhalb Wochen, einen schönen Hüpfer nach oben machen konnten fragen sich natürlich wieder viele, ob der Tag gestern nur eine Trotzreaktion gegen einen Abwärtstrend war oder das Jahr am Ende doch ganz gut ausgeht.

Die Kurse gestern waren wohl vor allem vom Aufeinanderzugehen der US-Demokraten und Republikaner getragen und ich denke, dass es noch vor Ablauf des Jahres zu einer Einigung beim US-Haushaltsstreit kommt. Keine der Parteien wird es riskieren einen wirtschaftlichen Abschwung zu gefährden und nachher als Verursacher dazustehen… Weiterlesen

Der Staat beeinflusst seine Wähler durch süchtig machen nach Sozialleistungen!

In der nun zu Ende gehenden Wochen gab es wieder einmal einen mehr oder weniger großen Skandal um US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney. Das inzwischen berühmte 47% Video, in dem Romney diese Wählergruppe bereits aufgegeben hat.

Das Video ist inzwischen auch schon hierzulande durch manche Nachrichtensendung geflimmert und wurde natürlich sehr negativ aufgenommen. Dennoch, hab ich mich früher auch schon dabei erwischt ähnlich wie Romney zu denken… Weiterlesen

Amerikanische Konzerne unterstützen Homosexuellen-Ehe;schlechter PR-Move

Aufrufe bestimmte Firmen zu boykottieren gibt es ja viele. Vor allem in Zeiten des Internets wird praktisch täglich gegen einzelne Unternehmen gehetzt und dazu Aufgerufen bestimmte Produkte nicht mehr zu kaufen. Wirklich in die Knie zwingen konnte dies große Unternehmen bis jetzt aber kaum. Wir erinnern uns an die negative Welle gegen den britischen Ölkonzern BP nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.

Generell kann man also sagen, dass der Konsument zwar durchaus schockiert über so manche Meldung darüber ist was Firmen so treiben, dass es aber die Kaufentscheidung nicht wirklich beeinflusst. Ein größeres Risiko sehe ich jedoch darin, wenn Firmen anfangen politisch zu werden und sich hier in sehr sensible gesellschaftliche Themen einmischen… Weiterlesen