US-Wahljahre gehen an der Börse (fast) nie schlecht aus!

[CRVSFH9ZW5V5]Nachdem die Börsenwoche gestern ja recht freundlich gestartet ist und sowohl deutsche als auch amerikanische Aktienindizes gestern, nach den schlechten davor liegenden eineinhalb Wochen, einen schönen Hüpfer nach oben machen konnten fragen sich natürlich wieder viele, ob der Tag gestern nur eine Trotzreaktion gegen einen Abwärtstrend war oder das Jahr am Ende doch ganz gut ausgeht.

Die Kurse gestern waren wohl vor allem vom Aufeinanderzugehen der US-Demokraten und Republikaner getragen und ich denke, dass es noch vor Ablauf des Jahres zu einer Einigung beim US-Haushaltsstreit kommt. Keine der Parteien wird es riskieren einen wirtschaftlichen Abschwung zu gefährden und nachher als Verursacher dazustehen… Weiterlesen

Obama vs. Romney oder Anleihen vs. Aktien

Das ist sie endlich; die US-Präsidentschaftswahl 2012. Die ersten Abstimmungsergebnisse trudeln auf CNN ein und wie aussieht gibt es einen Patt, zumindest im 10 Einwohner-Dorf Dixville Notch, New Hampshire, in welchem traditionell die US-Wahl beginnt und welches aufgrund von nur 10 Wahlberechtigten auch schnell ausgezählt ist. US-Wahlen gehen eigentlich immer recht knapp aus, der deutliche Vorsprung an Wahlmännern liegt eben daran, dass durch das Mehrheitswahlrecht in den Staaten eben die Minderheiten-Stimmen (auch wenn diese 49,99% sind) einfach verfallen.

Es sieht aber gut für Obama aus und da Sandy ohne erkennbares Versagen des Regierungsapparates über die Bühne ging dürfte Obama wohl einen Vorteil als Amtsinhaber haben.

Die Börse konnte sich aber dennoch gestern nicht wirklich entscheiden, ob sie jetzt steigen soll oder nicht. Beobachtungen des S&P 500 zeigen folgendes: Historisch sind in US-Wahljahren der November und der Dezember immer recht gute Monate für steigende Kurse sind, egal ob Republikaner oder Demokraten gewinnen.

Bei einer vor kurzem veröffentlichten NBC Umfrage unter Anlagemanagern, die ein Vermögen von über 10 Billionen $ verwalten, kam man zu folgendem Ergebnis: Romney steht langfristig eher für steigende Aktienkurse und Obama eher für steigende Anleihenkurse. Dies wird dadurch begründet, dass man sich von Romney einen größeren Fokus aus wirtschaftliches Wachstum erwartet und dadurch Aktien die bessere Performance hinlegen sollten… Weiterlesen

Sandy;Kick-Start für die US-Konjunktur & in Europa weiterhin drübe Aussichten

Aktuell mal die Themen welche mich in den letzten Tagen rund um das Thema Börse interessiert haben.

Angefangen hat die Woche ja erst einmal mit dem Tropensturm Sandy, der an der Ost-Küste des USA doch für einiges an Schäden gesorgt hat. Anscheinend scheinen Medien, Bürger und der Katastrophenschutz diesmal die Sache wesentlich ernster genommen zu haben als vor einigen Jahren als Hurrikan Katrina New Orleans erfasste und wochenlang ein erschreckendes Chaos herrschte. Glücklicherweise sind für die Größe der Katastrophe dieses mal nur sehr wenige Menschen ums Leben gekommen und so kann man sich jetzt mit reinem Gewissen die Frage nach möglichen Schlüssen für das Anlageverhalten stellen. Weiterlesen

Obamas Steuerpläne könnten die Aktienkurse purzeln lassen

Seit einiger Zeit gibt es auf amerikanischen Diskussionsseiten rund ums Thema Börse ein Thema, welches immer wieder auftaucht. Dabei geht es um die geplanten Besteuerungsänderungen auf Dividenden für US-Bürger. Wie man sich natürlich denken kann geht es bei den Plänen nicht darum die steuerliche Belastung für Aktionäre zu senken, sondern diese zu erhöhen. Ähnliche Diskussionen wurden ja auch in Deutschland zuletzt auch wieder vom designierten SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück angestoßen, der auch hierzulande die Kapitalertragssteuer anheben möchte.

Die Rechnung, die nun viele Aktienkäufer ausmachen, ist, dass sich durch eine höhere Versteuerung von Dividenden natürlich die Rendite verschlechtert und dadurch Aktien generell in der Bewertung sinken… Weiterlesen

Der Staat beeinflusst seine Wähler durch süchtig machen nach Sozialleistungen!

In der nun zu Ende gehenden Wochen gab es wieder einmal einen mehr oder weniger großen Skandal um US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney. Das inzwischen berühmte 47% Video, in dem Romney diese Wählergruppe bereits aufgegeben hat.

Das Video ist inzwischen auch schon hierzulande durch manche Nachrichtensendung geflimmert und wurde natürlich sehr negativ aufgenommen. Dennoch, hab ich mich früher auch schon dabei erwischt ähnlich wie Romney zu denken… Weiterlesen

Die Millionen des Mitt Romney

Mitt Romney könnte sich in Deutschland sicher keine Hoffnung darauf machen eine Bundestagswahl zu gewinnen. Der Grund ist einfach, Romney ist reich und hat dieses Geld nicht einmal komplett ehrlich ererbt. Der Deutsche misstraut aber dem Erfolg und wer Erfolg hat, hat sicherlich auch einiges an Dreck am Stecken. Natürlich spielt auch das Wahlkampfteam rund um Romneys Gegenkandidaten Barrack Obama diese Karte aus und so kommen fast täglich Meldungen von unsauberen Geschäftsmethoden in Romneys früherer Karriere und von Geldern in Steueroasen an die Öffentlichkeit. Ob diese natürlich alle stimmen ist fraglich. Gerade die politische Szene aus Chicago, aus der auch der amtierende Präsident Obama entsprungen ist, gilt selbst für US-Maßstäbe als extrem kreativ, wenn es darum geht den politischen Gegner mit Dreck zu bewerfen… Weiterlesen

Obama zerstört den amerikanischen Traum.

Generell halte ich wenig davon zu sagen: ich bin wirtschaftsnah, deswegen wähle ich immer diese und jene Partei. Dieses Denkschema funktioniert schon lange nicht mehr. Wer hätte den zum Beispiel gedacht, dass es ausgerechnet die alte Tante SPD ist, die sich unter Gerhard Schröder an Einschnitte in das kostspielige Sozialsystem wagt. Auch eine Linkspartei verhält sich in Verantwortung oft ganz anders als man es aus irgend welchen Wahlkampfreden erwarten könnte. So verwundert es ungemein, wenn man über die wenig bekannte Tatsache liest, dass ausgerechnet das wirtschaftlich schwache Mecklenburg-Vorpommern seit 2007 seinen Haushalt nicht nur ausgeglichen hat, sondern seit vier Jahren auch Überschüsse erwirtschaftet und Schulden tilgt. Besonders überraschen wird für Menschen, die in politischen Klischees denken sein, dass ausgerechnet in den Jahren vor 2007 eine Rot-Rote ( SPD / Linke) Landesregierung den Nord-Osten Deutschlands geführt hat. Also die Vorarbeit für diese Zahlen nicht etwas von Parteien vollzogen wurde, die sich wirtschaftliche Nachhaltigkeit stets groß auf die Flagge schreiben. Das Mecklenburg Vorpommern natürlich einen gewissen Vorteil hat, da sie 250 Millionen Euro für Investitionen aus dem Solidarpakt bekommen ist natürlich ein Faktor auf diesem Weg. Dennoch ist es ja auch der Sinn der Sache, dass durch den Solidarpakt die Finanzen in Ordnung kommen. Weiterlesen