Kennzahlenvergleich Eisenbahnen – Teil 3

nachdem wir uns in den letzten 2 Beiträgen die Unternehmen grob angesehen haben geht es nun ans Eingemachte. Werfen wir einen Blick auf das Zahlenwerk.

Umsätze

Die Umsätze aller Unternehmen haben sich die letzten 10 Jahre stark erhöht. Die hauptsächlichen Gründe dafür sind Übernahmen und die Zunahme des Volumens.

Die Umsätze wurden wie folgt gesteigert:

Umsatz in Mio.

Jahr\ Unternehmen Canadian National Railway Canadian Pacific Railway CSX Norfolk Southern Kansas City Southern Union Pacific Genesee & Wyoming
2005 $7.240 $4.392 $8.618 $8.527 $1.352 $13.578 $385
2006 $7.716 $4.583 $9.566 $9.407 $1.660 $15.578 $479
2007 $7.897 $4.708 $10.030 $9.432 $1.743 $16.238 $516
2008 $8.482 $4.932 $11.255 $10.661 $1.852 $17.970 $602
2009 $7.367 $4.402 $9.041 $7.969 $1.480 $14.143 $545
2010 $8.297 $4.981 $10.636 $9.516 $1.815 $16.965 $630
2011 $9.028 $5.177 $11.743 $11.172 $2.098 $19.557 $829
2012 $9.920 $5.695 $11.756 $11.040 $2.239 $20.926 $875
2013 $10.575 $6.133 $12.026 $11.245 $2.369 $21.963 $1.568
2014 $12.134 $6.620 $12.669 $11.624 $2.577 $23.988 $1.639
2015 $12.611 $6.712 $11.811 $10.511 $2.419 $21.813 $2.000

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Kennzahlenvergleich Eisenbahnen – Teil 2

nachdem wir in Teil 1 die ersten 2 Unternehmen kurz betrachten konnten, vervollständigen wir die Kurzvorstellung heute. Leider funktionierte das Einfügen nicht immer. Das Problem bei Computern sitz in der Regel ja zu 90% zw. Tastatur und Rückenlehne, diesmal liegt leider wirklich an der Technik. Anstatt Bilder/ Grafiken habe ich die entsprechenden Links eingefügt.

In den USA existieren neben der 2009 von Warren Buffet übernommenen Burlington Northern Santa Fè (BNSF) die noch zu habenden Union Pacific, CSX, Norfolk Southern, sowie die deutlich kleinere Kansas City Southern und die Genesee & Wyoming.

Union Pacific ist die größte Gesellschaft im Vergleich. UP beschäftigt ca. 42.600 Mitarbeiter und betreibt 8.500 Lokomotiven auf 32.100 Streckenmeilen. Der Sitz ist in Omaha/ Nebraska. Die UP war eines von 2 Unternehmen, das 1862 durch Abraham Lincoln den Auftrag erhielt eine transkontinentale Linie zu bauen, die Omaha in der Mitte der USA mit Sacramento an der Westküste verbindet. Ihr Streckennetz erstreckt sich über die westliche Hälfte der USA und überschneidet sich häufig mit dem der BNSF, was die beiden zu Hauptkonkurrenten macht.

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Kennzahlenvergleich Eisenbahnen – Teil 1

nun mal wieder ein Beitrag von mir. Ich hoffe ihr konntet die Turbulenzen am Jahresanfang nutzen um günstig nachzukaufen. Ich habe es jedenfalls getan, nicht bei den Eisenbahnen, die waren mir noch nicht günstig genug. Jedoch habe ich mich die letzte Zeit damit beschäftigt und möchte es euch nicht vorenthalten.

Grundsätzliches

Eisenbahnen transportieren Fahrgäste und Güter, wobei vor allem mit dem Güterverkehr das Geld verdient wird.

Das Geschäft hat aber leider einen großen Nachteil, der jedoch auch zum Vorteil werden kann:

Es ist extrem kapitalintensiv eine Bahnlinie zu unterhalten!!! Steht der Beschluss eine Linie von A nach B zu bauen, muss als erstes ein Gelände auserkoren werden auf der die Trasse gebaut werden kann. Weiterlesen

Welche Aktien ich in letzter Zeit gekauft habe + zugrundeliegende Gedanken

Nachdem es heute ja eher ruhig an den Börsen war, was wir dem Hurrikan Sandy zu verdanken haben, stelle ich mal meine Aktienzukäufe der letzten Wochen und Monate zur Schau und werde ein paar Gedanken dazu äußern. Für all diejenigen, die es nicht mitbekommen haben: Aufgrund des Hurrikans Sandy, der auf New York zu treibt, ist der Handel an der Wallstreet heute und wahrscheinlich auch morgen erst einmal stillgelegt wurden; was weltweit zu sehr niedrigen Volumen an den Börsen führte.

Für die politisch interessierten: laut Studien bringt schlechtes Wetter immer einen prozentualen Stimmenzuwachs für die US-Republikaner bei Wahlkämpfen, da ideologisch motivierte Wähler eben auch bei Regen und Sturm bereit sind sich zum Wahlbüro aufzumachen.

So jetzt aber zu meinem Depot. Folgendes habe ich in den letzten Wochen und Monaten gekauft, ganz aufgelöst habe ich keine Position ( entspricht nicht meiner Gangart). Weiterlesen

meine guten und schlechten Tipps – Eisenbahnen und niedrig bewerteter Nahrungsmittelkonzern

Auf valueblog stelle ich ja immer wieder Aktienwerte vor, in die ich oft auch selbst investiere. Wäre ich von ihnen nicht überzeugt, würde ich diese hier auch nicht vorstellen oder klar vom Kauf abraten. Natürlich passieren auch mir hier immer mal wieder gute, aber auch schlechte Prognosen.

So stelle ich heute fairerweise einmal zwei Ideen vor, in denen ich einmal richtig und einmal (zumindest kurzfristig) falsch lag.

Zuerst einmal eine Entwicklung, die ich so negativ nicht eingeschätzt hatte. Es geht hierbei um die US-Eisenbahnen, über die ich ja schon einige male geschrieben habe – Eisenbahnen starten stark ins neue Jahrtausend, bitte einsteigen -.

Selbst war ich vor einigen Monaten vor allem beim Eisenbahngiganten Norfolk Southern eingestiegen. Damals war der Eisenbahngigant wirklich ( nach Zahlen ) günstig bewertet. Durch eine jüngste Gewinnwarnung soll der Gewinn pro Aktie jedoch für das Quartal von geschätzten 1,62$ auf 1,18$ bis 1,25$ schrumpfen… Weiterlesen

Kapitalertragssteuer – BRD versus privaten Vermögensaufbau

Kurz zur Vorgeschichte. Seit einiger Zeit besitze ich Aktien des amerikanischen Eisenbahn-Unternehmens Norfolk Southern und befinde mich derzeit in der prozentual niedrig-zweistelligen Gewinnzone. Heute gab Norfolk Southern für das aktuelle Quartal eine deutliche Gewinnwarnung heraus. Laut Management soll der Gewinn pro Aktie sich im aktuellen Quartal nur in einer Spanne von 1,18 $ bis 1,25$ belaufen. Analysten hatten einen Gewinn von über 1,6 $ erwartet.

Als Ursache wird übrigens der starke Rückgang an Kohletransporten und eine Schwäche beim Transport für den Einzelhandel genannt. Zusätzlich kommt hinzu, dass dadurch auch 80 Millionen $ an Treibstoff-Zuschlag verloren gehen. Bitter, bitter! Aber kein Grund für mich nicht weiterhin an dieses tolle Unternehmen zu glauben.

Nun habe ich natürlich mit dem Gedanken gespielt meine Aktien jetzt zu verkaufen, einen starken Kursrutsch abzuwarten und dann wieder einzusteigen. Das Problem bei der ganzen Sache ist aber wie so oft die Kapitalertragssteuer und der Soli, die sich beim Aktienverkauf immerhin auf 26,375% belaufen… Weiterlesen

langfristige US-Aktien aktuell im Blick-Intel, Cisco, GIS…

So es ist mal wieder soweit, es hat sich ein wenig Geld angesammelt und diesen Monat gibt es für mich einige Dividendeneingänge. Nun ist also die Frage, ob nun weitere Aktien ins Depot wandern und wenn, dann welche?

Zuerst denke ich, dass es aktuell kein schlechter Zeitpunkt ist Aktien zuzukaufen. Zumindest bei den amerikanischen Werten, die ich im Auge habe, scheint die Bewertung für eine Kauforder vertretbar zu sein.

Wie die meisten Anleger habe auch ich meine Schwerpunkte: Nahrung, am besten die mit hohen Margen und der Transportsektor, da ich nach wie vor an eine langsame, aber positive Entwicklung in den USA glaube. Weiterlesen