Die eine BILLIONEN DOLLAR Münze und alles ist in Butter

Eines der leidigen Finanzpolitischen Themen ist das Schuldenlimit in den USA. Nach US-Recht gibt es ein Limit für die Verschuldung des Bundes und beim Überschreiten dieses Limits wären die USA praktisch zahlungsunfähig, da keine neuen Schuldscheine mehr ausgegeben werden dürften.

Da die Schulden in den USA, wie in den anderen Industrienationen auch, aber nicht geringer werden, sondern stetig wachsen entscheidet die US-Politik regelmäßig darüber diese Schuldengrenze anzuheben. Das ganze Prozedere ist ein alter Hut und irgendwie kam es vor dem Amtsantritt von Barrack Obama auch immer zu einem Kompromiss, bevor es Spekulationen um eine Zahlungsunfähigkeit Amerikas gab.

Seit einigen Jahren wird es aber immer schwieriger sich rechtzeitig auf die Anhebung des Schuldenlimits zu einigen und die ganze Sache belastet auch nun wieder die gute Stiummung, da eine Anhebung aktuell sehr dringend ist. US-Finanzminister Timothy Geithner kündigte bereits an mit allen Tricks den Laden nur noch bis Mitte Februar bis Anfang März am Laufen halten zu können…. Weiterlesen

Obama vs. Romney oder Anleihen vs. Aktien

Das ist sie endlich; die US-Präsidentschaftswahl 2012. Die ersten Abstimmungsergebnisse trudeln auf CNN ein und wie aussieht gibt es einen Patt, zumindest im 10 Einwohner-Dorf Dixville Notch, New Hampshire, in welchem traditionell die US-Wahl beginnt und welches aufgrund von nur 10 Wahlberechtigten auch schnell ausgezählt ist. US-Wahlen gehen eigentlich immer recht knapp aus, der deutliche Vorsprung an Wahlmännern liegt eben daran, dass durch das Mehrheitswahlrecht in den Staaten eben die Minderheiten-Stimmen (auch wenn diese 49,99% sind) einfach verfallen.

Es sieht aber gut für Obama aus und da Sandy ohne erkennbares Versagen des Regierungsapparates über die Bühne ging dürfte Obama wohl einen Vorteil als Amtsinhaber haben.

Die Börse konnte sich aber dennoch gestern nicht wirklich entscheiden, ob sie jetzt steigen soll oder nicht. Beobachtungen des S&P 500 zeigen folgendes: Historisch sind in US-Wahljahren der November und der Dezember immer recht gute Monate für steigende Kurse sind, egal ob Republikaner oder Demokraten gewinnen.

Bei einer vor kurzem veröffentlichten NBC Umfrage unter Anlagemanagern, die ein Vermögen von über 10 Billionen $ verwalten, kam man zu folgendem Ergebnis: Romney steht langfristig eher für steigende Aktienkurse und Obama eher für steigende Anleihenkurse. Dies wird dadurch begründet, dass man sich von Romney einen größeren Fokus aus wirtschaftliches Wachstum erwartet und dadurch Aktien die bessere Performance hinlegen sollten… Weiterlesen

Romney gewinnt TV-Debatte; Barrack lass Michelle im Schrank

Guten Morgen und hallo an alle Frühaufsteher. Vielleicht haben ja einige von Euch auch heute Nacht das erste Zusammentreffen von Mitt Romney und US-Präsident Barrack Obama im Fernsehen verfolgt, es wurde ja auch im deutschen Fernsehen übertragen.

Das ganze fand in Denver, Collorado statt und um es kurz zu machen: Es sieht nach einem unerwartet großen Sieg für Herausforderer Romney aus. Vor einigen Minuten habe ich auf CNN erste Landesweite Umfragen gesehen und unter den Zuschauern der Debatte fanden 65% der Wähler Romney überzeugender als den Amtsinhaber. Laut CNN, die wohl nicht im Ruf stehen den US-Republikanern besonders nahe zu stehen, führt Romey in allen heute angesprochene Sachbereichen. Sogar den reinen Sympathiewert konnte Romney mit einem Punkt Vorsprung gewinnen… Weiterlesen

Obama zerstört den amerikanischen Traum.

Generell halte ich wenig davon zu sagen: ich bin wirtschaftsnah, deswegen wähle ich immer diese und jene Partei. Dieses Denkschema funktioniert schon lange nicht mehr. Wer hätte den zum Beispiel gedacht, dass es ausgerechnet die alte Tante SPD ist, die sich unter Gerhard Schröder an Einschnitte in das kostspielige Sozialsystem wagt. Auch eine Linkspartei verhält sich in Verantwortung oft ganz anders als man es aus irgend welchen Wahlkampfreden erwarten könnte. So verwundert es ungemein, wenn man über die wenig bekannte Tatsache liest, dass ausgerechnet das wirtschaftlich schwache Mecklenburg-Vorpommern seit 2007 seinen Haushalt nicht nur ausgeglichen hat, sondern seit vier Jahren auch Überschüsse erwirtschaftet und Schulden tilgt. Besonders überraschen wird für Menschen, die in politischen Klischees denken sein, dass ausgerechnet in den Jahren vor 2007 eine Rot-Rote ( SPD / Linke) Landesregierung den Nord-Osten Deutschlands geführt hat. Also die Vorarbeit für diese Zahlen nicht etwas von Parteien vollzogen wurde, die sich wirtschaftliche Nachhaltigkeit stets groß auf die Flagge schreiben. Das Mecklenburg Vorpommern natürlich einen gewissen Vorteil hat, da sie 250 Millionen Euro für Investitionen aus dem Solidarpakt bekommen ist natürlich ein Faktor auf diesem Weg. Dennoch ist es ja auch der Sinn der Sache, dass durch den Solidarpakt die Finanzen in Ordnung kommen. Weiterlesen