Es leben ETFs, es leben Fonds, es lebe Franklin Templeton!

Vermögensverwaltung ist ein schönes Geschäftsmodel. Man braucht wenig Eigenkapital und steigt das verwaltete Vermögen, dann steigen die Gewinne schneller als die Kosten.

Das Geschäftsmodelle kann sehr lukrativ sein. Aber leider ziehen die hohen möglichen Renditen und die geringen Kapitalanforderungen neue Konkurrenten magisch an.

Gerade sind die großen Fondsgesellschaften im Sinkflug und weit von ihren *Jahreshochs entfernt. Franklin Resources (-34%*) , Legg Mason (-33%), Brookfield Asset Management (-18%) und Co gehören gegen Ende des Jahres zu den großen Verlierern des Börsenjahres.

Fonds sind tot, es leben die ETFs? Moment…

Natürlich werden einige jetzt sofort schreien, der Fond ist tot und es lebe der Index-ETF. Daran glaube ich persönlich nicht. ETFs sind sicher eine gute Sache, aber ich gebe nur zwei Gegen-ETF Gedanken mit auf den Weg Weiterlesen

Fiscall Cliff noch immer nicht gelöst. Steuerängste drücken Apple-Kurs!

Wie es aussieht scheint die Geschichte mit dem Fiscal Cliff in den USA nach wie vor ein heißes Eisen zu sein. Wie bekannt wurde stellt sich das US-Repräsentantenhaus bereits auf Abstimmungssitzungen zwischen Weihnachten und Neujahr ein. Ss wird also bis zum Schluss gepokert werden. Zwar glauben die meisten anderen Beobachter nach wie vor an einige Einigung, dennoch ist glauben nicht wissen und so erklärt sich auch der anhaltende Kursrutsch einiger Aktien, die im absoluten Jahr eigentlich zu den großen Gewinnern zählten.

Schaue ich mir aktuell unter anderem die Apple-Aktie an reibe ich mir schon ein wenig die Augen. Momentan wird jede Negativ-Meldung auf die Goldwaage gelegt und man tut so als würde die iPhone-Schmiede nächstes Jahr in die Insolvenz gehen. Das ganze ist mir völlig unverständlich (auch wenn ich mir bei dieser Firma langfristig auch unsicher bin). In Ordnung China und Russland scheinen für Apple-Produkten keine so breite Käuferschicht wie die USA oder Europa zu bieten, aber dies war doch klar. Wer sich alleine die Preise von Apple-Produkten und dann das Durchschnittseinkommen in vielen asiatischen Ländern oder Russland ansieht, dem muss doch schon früher aufgefallen sein, dass iPad, iPod und Co. für viele Konsumenten dort einfach unerschwinglich sind. Weiterlesen

Aktien unter den Weihnachtsbaum? Wer kann vom Konsumrausch profitieren…

Weihnachten ist nicht nur die Zeit der Familie, der Besinnung und des Gedenkens an Christis Geburt, sondern auch eine Werbe und Konsumschlacht, die sich inzwischen über den gesamten Globus erstreckt.
Seit Jahren steht Unterhaltungselektronik bei vielen Menschen ganz oben auf der Liste der Wünsche und da BlueRay-Player, Spielekonsolen und Smartphones dann auch in der Nachweihnachtszeit mit Filmen und Software versorgt werden wollen, kann man sich jetzt schon einmal überlegen, welche Aktien wohl zu den großen Gewinnern von Heilig Abend gehören.

Nintendo

Videospielkonsolen sind immer ein heißer Renner fürs Weihnachtsgeschäft. Inzwischen stehen Computerspiele nicht nur bei den Kleinen, sondern auch bei jüngeren Erwachsenen ganz oben auf dem Wunschzettel.

Während Sony und Microsoft ja Elektronik und Softwaregiganten sind und die Videospielsparte nur einen relativ kleinen Teilbereich ausmacht ist Nintendo ein reiner Videospielplay… Weiterlesen

Apple-Aktie – Da gehts auch wieder aufwärts.

Apple-Aktionäre mussten die letzten zwei Wochen etwas sehr traumatisches erleben, was sie von ihrer Aktie bis jetzt nicht gewohnt waren. Nachdem die Aktie seit Ende 2008 fast wie an der Schnur nach oben gezogen wurde gibt es aktuell eine ziemlich starke Korrektur von nun -24,71 %. Nachdem die Apple-Aktie im September ein neues All-Zeit-Hoch von 700,09 $ erreicht hatte steht sie heute „nur noch“ bei 527,68 $.

Da frage ich mich natürlich was lässt die Anleger aktuell derart an Apple zweifeln, gehört das Unternehmen doch zu den ganz großen Erfolgsgeschichten der jüngeren Wirtschaftsgeschichte. Nachdem das Unternehmen Ende der 90 bereits kurz vor der Pleite stand kamen mit iPod, iPhone und iPad Produkte, die Apple wieder in die Haushalte normaler Menschen brachte und der Aktie einen unglaublichen Höhenflug bescherten… Weiterlesen

Apple vs. Microsoft- ein KO kann nur über das Betriebssystem erfolgen

Eines der ganz heißen Themen auf vielen amerikanischen Investmentseiten ist derzeit die Frage „Is the PC dead?“. Dies geht einher mit generell recht niedrigen Bewertungen von Branchengrößen wie Intel, Microsoft oder den großen Kursabschlägen der PC Herstellern wie Hewlett Packard und Dell im aktuellen Jahr.

Um ehrlich zu sein ist die Frage nach dem Untergang des Personal Computers und damit des Laptops für mich absoluter Blödsinn. Dabei kann ich mich selbst fragen: „Hast du einen Computer?“ – JA – ; „besitzt Du ein Smartphone“ – Ja, besitze ich -, „Glaubst Du, dass du, wenn der Computer kaputt geht, keinen neuen mehr kaufst und nur noch das Smartphone benutzt?“ Nein!. Ganz klar, Smartphones sind sicherlich nette Geräte, die mir mit ihren Funktionen auch schon weitergeholfen haben. Ehrlich gesagt würde ich aber lieber auf das Smartphone als auf den guten alten PC (oder wahlweise den Laptop) verzichten.

Diese Frage können Sie sich auch selbst stellen und Sie werden zu dem Schluss kommen, dass der PC nicht tot ist. Wenn Sie diese Zeilen lesen sind Sie nämlich bereits ein ziemlich gewohnter Computer-Nutzer, ansonsten hätten sie sich gar nicht auf eine Webseite wie meinen Blog verirrt und auch für SIE ist der Computer doch gar nicht mehr wegzudenken. Der Computer ist also sicherlich nicht tot und auch wenn Smartphones und Tablets wesentlich höhere Wachstumsraten haben bedeutet dies nicht, dass deswegen die ganze PC-Industrie den Bach runter geht… Weiterlesen

Neue Schulden – wann wenn nicht jetzt?!

Schulden, Schulden, Schulden. Wohin man sieht überall nur Probleme mit diesen blöden Schulden. Überschuldete Firmen, überschuldete Konsumenten und überschuldete Staaten. Eines scheint klar, die Schulden müssen runter. Gerade in der Euro-Krise wird klar, dass sich Schulden nicht endlos anhäufen lassen. Irgend jemand muss Schulden nun einmal irgendwann bezahlen. Ob dies nun dadurch passiert, dass ein Staatswesen zusammenbricht, der Bürger durch niedrige Zinsen real die Kaufkraft, seines Ersparten, verliert oder Gläubiger, die sich nach einem Schuldenschnitt ihre Anleihen sonst wohin stecken können.

Die Lehren der letzten Jahre sind klar und Investoren sind vorsichtiger geworden, was Schulden angeht. Wurden früher gigantische Firmendeals noch ausschweifend bejubelt, häufen sich heute bei solchen Zukäufen und Expansionsplänen schnell auch die kritischen Stimmen. Firmenerweiterung auf Kosten neuer Schulden. Nein! Dies wollen viele Aktionäre heute nicht mehr. Alles, aber keine neuen Schulden ist oft die die Devise. Die Furcht ist verständlich, aber Schulden gehören nun einmal zur Geschäftstätigkeit und in Zeiten niedriger Zinsen sind Schulden oft sogar eine tolle Möglichkeit sinnvolle Zukäufe zu tätigen… Weiterlesen