Dividendenwachstum als Rentenaufbesserung oder gar Ersatz-Teil1

Seit zwei Tagen läuft die von Holger und mir ins Leben gerufene Blogparade zum Thema „Anlagenotstand“ auf meiner Website und auf der-Privatanleger.de. So möchte ich mit gutem Beispiel voran gehen uns als einer der ersten einen Artikel zum Thema Anlegen im Umfeld niedriger Zinsen schreiben.

Das Thema kam in meinem Blog schon einmal zur Sprache, aber dennoch ist es wichtig und vor allem Nicht-Stammleser könnte es interessieren. Es geht heute um das Thema Altersabsicherung mit Aktien in Form der Investition in wachsende Dividendentiteln ( Dividend Growth Investing) . Auf amerikanischen Website liest man von vielen Rentnern, die diese Taktik über Jahrzehnte praktiziert haben und nun entspannt ihre Zeit nach dem Berufsleben ohne finanzielle Sorgen genießen können.

Auf englischen Websites gibt es dazu sehr viel zu lesen , im deutschen Mainstream jedoch ist die Strategie nahezu unbekannt und daher dürfte sich mein Artikel für all diejenigen lohnen, die langfristig über ihre finanzielle Situation in 10, 20 oder noch mehr Jahren nachdenken.

Die Grundidee

Das Ziel ist es in der Zukunft ein Einkommen in Form von Dividenden (also Gewinnausschüttungen der Unternehmen) zu erhalten, welches in der Höhe reicht den Ruhestand zu bestreiten oder die vorhandene Rente oder Pension wesentlich aufzustocken… Weiterlesen

Kapitalertragssteuer – BRD versus privaten Vermögensaufbau

Kurz zur Vorgeschichte. Seit einiger Zeit besitze ich Aktien des amerikanischen Eisenbahn-Unternehmens Norfolk Southern und befinde mich derzeit in der prozentual niedrig-zweistelligen Gewinnzone. Heute gab Norfolk Southern für das aktuelle Quartal eine deutliche Gewinnwarnung heraus. Laut Management soll der Gewinn pro Aktie sich im aktuellen Quartal nur in einer Spanne von 1,18 $ bis 1,25$ belaufen. Analysten hatten einen Gewinn von über 1,6 $ erwartet.

Als Ursache wird übrigens der starke Rückgang an Kohletransporten und eine Schwäche beim Transport für den Einzelhandel genannt. Zusätzlich kommt hinzu, dass dadurch auch 80 Millionen $ an Treibstoff-Zuschlag verloren gehen. Bitter, bitter! Aber kein Grund für mich nicht weiterhin an dieses tolle Unternehmen zu glauben.

Nun habe ich natürlich mit dem Gedanken gespielt meine Aktien jetzt zu verkaufen, einen starken Kursrutsch abzuwarten und dann wieder einzusteigen. Das Problem bei der ganzen Sache ist aber wie so oft die Kapitalertragssteuer und der Soli, die sich beim Aktienverkauf immerhin auf 26,375% belaufen… Weiterlesen

Der Euro muss sinken und die armen Rentner von morgen

 

Wer in meinen Blog ab und an mal rein liest wird bemerkt haben, dass ich in letzter Zeit ( ValueBlog.de gibt’s ja erst seit diesem Jahr) eigentlich nur amerikanische und kanadische Werte gekauft habe. Dies liegt zum einen sicher daran, dass amerikanische Unternehmen wesentlich bedachter drauf sind auch ihre Kleinaktionäre am Gewinn teilhaben zu lassen als viele hiesige Unternehmen. Ein weiterer langfristiger Grund, neben demographischen Problemen, ist ein anderer und sehr entscheidender: der Euro muss einfach sinken… Weiterlesen