Warum Kleinanleger mit Immobilien gewinnen und mit Aktien verlieren

Im Internet lese ich öfter Hochrechnungen, die belegen, dass die meisten privaten Anleger mit Aktien unterm Strich verlieren. Dies ist durchaus ein bemerkenswerter Umstand, denn schaue ich mir die großen Aktienindizes an und gehe mal bis zu dem Punkt 1993 zurück waren viele Aktien größerer Unternehmen doch klare Gewinner.

Der Punkt 1993 klingt in unserer hektischen Zeit wie eine Ewigkeit. Dennoch ist es wichtig in Zeitperioden von mehreren Jahren und nicht in Monaten oder gar Tagen zu denken… Weiterlesen

In Deutschland kämpfen noch Menschen für die Aktie

Die deutsche Politik will angeblich die Deutschen wieder mehr ermutigen ihr Geld in Aktien anzulegen und dies will nun lautstark auch die Chefin des deutschen Aktieninstituts Christine Bortenlänger.

Das deutsche Aktieninstitut ist ein Verein der die deutschen Unternehmen vertritt, die an deutschen Börsen notiert sind. Hauptaufgabe sieht der Verein darin das Vertrauen der Menschen in Aktien zu steigern. Dies versucht der Verein übrigens seit 1953 (gegründet als Arbeitskreis zur Förderung der Aktie ), es wird also hier mal Zeit für einen großen Durchbruch.

Frau Bortenlänger hat aber zumindest eines geschafft: sie kam mit Ihrer Forderung nach mehr finanzieller Grundbildung sogar in meine regionale Zeitung und dies ist zumindest doch schon einmal ein kleiner Teilerfolg.

Einer der Streitpunkte zwischen dem deutschen Aktieninstitut e.V. sind dabei die Produktinformationsblätter, die seit einem Jahr beim Bankberater zu den Finanzinstrumenten und damit auch zur Aktie ausgehändigt werden müssen… Weiterlesen

Kapitalertragssteuer – BRD versus privaten Vermögensaufbau

Kurz zur Vorgeschichte. Seit einiger Zeit besitze ich Aktien des amerikanischen Eisenbahn-Unternehmens Norfolk Southern und befinde mich derzeit in der prozentual niedrig-zweistelligen Gewinnzone. Heute gab Norfolk Southern für das aktuelle Quartal eine deutliche Gewinnwarnung heraus. Laut Management soll der Gewinn pro Aktie sich im aktuellen Quartal nur in einer Spanne von 1,18 $ bis 1,25$ belaufen. Analysten hatten einen Gewinn von über 1,6 $ erwartet.

Als Ursache wird übrigens der starke Rückgang an Kohletransporten und eine Schwäche beim Transport für den Einzelhandel genannt. Zusätzlich kommt hinzu, dass dadurch auch 80 Millionen $ an Treibstoff-Zuschlag verloren gehen. Bitter, bitter! Aber kein Grund für mich nicht weiterhin an dieses tolle Unternehmen zu glauben.

Nun habe ich natürlich mit dem Gedanken gespielt meine Aktien jetzt zu verkaufen, einen starken Kursrutsch abzuwarten und dann wieder einzusteigen. Das Problem bei der ganzen Sache ist aber wie so oft die Kapitalertragssteuer und der Soli, die sich beim Aktienverkauf immerhin auf 26,375% belaufen… Weiterlesen