Wie vermeide ich hohe Kosten bei der Führung eines Wertpapierdepots

Mit dem Internet sind viele Dinge sehr viel einfacher und vor allem auch günstiger geworden: Das Verschicken von Nachrichten, das Hören von Musik und vor allem der Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

Vor den vielen Online Depot Angeboten war das Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren oft eine recht kostenintensive Angelegenheiten. Bei der Bank nebenan konnte der Kauf einer Aktienposition noch vor ein paar Jahren schnell über 100 Euro kosten, dies war natürlich für Menschen, die noch keine wirklich großen Summen bewegten und erst dabei waren ein Vermögen aufzubauen eine ganz schöne Hürde. Zusätzlich fielen und fallen dann auch noch jährliche Gebühren für das Halten von Aktien oder Anleihen an.

Dann kamen die Online-Banken und inzwischen sind auch einige der alten Institut nachgezogen und bieten Wertpapierdepots an, die durch eine wesentlich bessere Kostenstruktur hervorstechen.

 

Wichtige Kriterien für das richtige Depot

Dabei ist aus eigener Erfahrung bei der Wahl des richtigen Depots zu beachten, das…

  1. die Führung des Depots kostenlos ist. Ein weiterer zusätzlicher Faktor sind Gebühren auf Dividendengutschriften und die damit verbundenen Gebühren beim Umtausch von Währungen. Wir leben in einer globalisierten Wirtschaft und früher oder später landet auch mal ein Wertpapier aus Skandinavien oder den USA im Depot und gerade dort schütten Unternehmen oft jedes Quartal eine Dividende aus und dann können solche Tausch-Gebühren ganz schön ins Gewicht fallen.
  1. Es gibt verschiedene Berechnungssätze für den Kauf und Verkauf an der Börse. Einige Anbieter rechnen mit Prozentsätzen wie „0,3% des Kurswerts + Fremdkosten des Börsenplatzes“. Die Fremdkosten des Börsenplatzes können dann aber variieren und manchmal erschrickt man dann über die letztlich erfolgten Kosten der Transaktion. Meistens ist es also besser vor vornherein einen fixen Betrag für die Transaktion genannt zu bekommen.
  1. Wer mit größeren Summen aktiv ist, der sollte auch auf Dinge wie ein Tagesgeldkonto achten. Die Zinsen sind zwar gerade sehr niedrig, aber wer will schon Geld völlig unverzinst herumliegen lassen und das dauernde Überweisen von Geld zwischen verschiedenen Banken ist auf Dauer auch nicht das gelbe vom Ei.

Zusätzlich ist auch die kostenlose Führung von Fremdwährungskonten (am Besten mit Verzinsung) eine gute Sache. Wenn man Erträge in Yen, Kronen oder Dollar macht – warum dieses Geld nicht für einen Urlaub oder aus spekulativen Gründen in der Fremdwährung belassen.

Die oben genannten Kriterien lassen sich schnell und übersichtlich auf www.brokervergleich24.org vergleichen.

 

Auch bei Gewinnen an der Börse schlägt das Finanzamt zu

Für Neulinge im Bereich des Handels mit Wertpapieren sei gesagt, dass auf Gewinne und laufende Erträge (Zinsen bei Anleihen oder Dividendenausschüttungen) auch Steuern anfallen. Auch hier greift der Fiskus zu. Mehr zu diesem Thema gibt’s auf dieser Webseite.

Coca Cola Bonusprogramm – neuer Abstandsrekord zum Normal-Arbeiter?

Heute ist a) Mittwoch und b) die Hauptversammlung von Coca Cola in Atlanta. Hauptversammlungen sind meistens nur für Menschen interessant, die in dem entsprechenden Unternehmen investiert sind (oder selbst im Vorstand/Aufsichtsrat sitzen) und selbst dann sind solche Veranstaltungen meist nicht wirklich kribbelnd.

Die Coca Cola Hauptversammlung dürfte aber vielleicht für ein bisschen mehr Tumult sorgen und wir reden nicht von Verkaufszahlen von Limonade. Den Stein ins Rollen brachte vor einigen Wochen der amerikanische Fond-Verwalter David Winters, dessen Fond „Wintergreen Advisors“ selbst fast 2,5 Millionen Coca Cola Aktien hält (Marktwert 101 Millionen US$) und der über seine Berkshire-Beteiligung noch einmal mit dem Schicksal von Coke verbunden ist.

David Winters ruft andere Coca Cola Aktionär dazu auf -heute ihre Zustimmung gegenüber dem Management zu verweigern-. Der Grund ist das zur Abstimmung stehende Beteiligungsprogramm für das Management. Laut Winters umfasst dieses ein Volumen von 13 bis zu 24 Milliarden Dollar in Aktien der „the Coca Cola Company“… Weiterlesen

finanzblogarchiv.de – ein Versuch, die vielen Aktienblogs zu ordnen

Puuh… kennt ihr das Gefühl, wenn man schon viele Stunden etwas macht und sich dann fragt warum?

Mir geht’s ehrlich gesagt mit meinem Blog jetzt immer mal wieder so (hab ja auch schon ein paar mal gemeckert 😉 ). Das Problem ist man schreibt einen Artikel, macht Grafiken, denkt und am Ende verschwindet das ganze in den endlosen Tiefen des Internets.

Neues kleines Ergänzungsprojekt

Deswegen hab ich heute eine kleine Seite gebastelt ( http://www.finanzblogarchiv.de/ ). Ziel der Seite ist es die Artikel, die die vielen kleinen Aktienblogs schreiben thematisch sinnvoll zu ordnen.

Gehe ich zum Beispiel auf die Liste mit den DAX-Aktien, dann sehe ich, ob sich schon einmal ein Blog ausführlicher mit den Einzelwerten beschäftigt hat.

Ist schon ziemlich spät und ich bin zu müde, um jetzt noch viel zu schreiben.

Schauts euch einfach mal an, wie das Ganze grob gedacht ist – dabei bekommt ihr auch endlich mal mein Portfolio zu sehen (hier klicken) 😉 .

Buchtipp „Citizen Coors: An American Dynasty „

Buchempfehlungen habe ich glaube noch überhaupt nicht gemacht. Viel Basis-Literatur zum Thema Value Investing und Co wurde ja auch schon auf anderen Blogs vorgestellt. Ein Buch, welches ich im letzten Jahre gelesen habe, könnte aber für einige auch interessant sein.

Es geht um eine englischsprachige Biografie rund um die Coors Familie. Die Geschichte der Familie ist untrennbar mit der Geschichte des Bierkonzerns Molson Coors verknüpft. Daher lernt man nicht nur die Geschichte eines Deutschen kennen, der im Amerika des 19. Jahrhunderts zum Millionär wurde, sondern lernt auch sehr viel über Marketing, Distribution und welche Strategien solche Konsumfirmen benutzen.

Wer sich also noch sehr wenig mit Marketing und Distribution beschäftigt hat lernt hier an sehr ausführlich beschriebenen echten Situation – worauf es in diesem Geschäft oft wirklich ankommt… Weiterlesen

Meine Portfoliobewegungen im ersten Quartal.

Wir haben ja jetzt das erste Quartal abgeschlossen und daher stelle ich jetzt hier auch mal meine Käufe und Verkäufe des ersten Quartals 2014 vor. An einer Seite, die mein Depot auflistet, wird gearbeitet.

Gekauft habe ich

The Coca Cola Company Aktie ( WKN 850663 / ISIN US1912161007 / KO )

(aufgestockt bei meiner Mutter und mir)

Coca Cola habe ich gekauft, weil ich nach wie vor denke, dass es einfach eine der besten langfristigen Aktien überhaupt ist. Die Aktie ist gerade recht unbeliebt. Dafür gibt es zwei Gründe:

  1. die Verkäufe der Light/Diet Varianten der beliebten Softdrinks fallen gerade in den USA relativ stark. Dieses Problem ist kein spezifisches Problem von Coca Cola, sondern auch Pepsi und Dr. Pepper melden Rückgänge in diesem Bereich… Weiterlesen

Berkshire Hathaway Aktie crasht im asiatischen Handel[Aprilscherz]

Manchmal passieren Dinge, die man so nicht erwartet. So konnte ich bei meinem nächtlichen Spaziergang (Bett-Computer-Kühlschrank-Computer-Bett-Smartphone) meinen Augen fast selbst nicht trauen: Die Berkshire Hathaway Aktie fiel letzte Nacht in Tokyo um fast 14 Prozent.

Die Börse reagierte entsetzt auf die Meldung, dass Starinvestor Warren Buffett bei einem Börsengang letzte Woche kräftig daneben lag.

Dabei klang Buffett in einem Interview mit dem Chefradaktuer der Omaha Daily Post letzte Woche noch überaus optimistisch… Weiterlesen

Bohrinsel Aktien – günstige Bewertungen – Hilfe erbeten

Bohrinsel Aktien wie SeaDrill sind sehr beliebt bei Anlegern, die dicke Dividenden wollen. Die Aktien sind aktuell zu niedrigen Bewertungsrelationen zu haben und daher habe ich mich im Wochenende mal ein wenig eingelesen.

Es ist jetzt zwar alles andere als eine Expertenmeinung entstanden, aber vielleicht kann ja einer mehr zum Thema Bohrinseln sagen?… Weiterlesen