Teck Resources – Totgesagte leben länger

Sehr geehrte Leser,

leider wollte das CMS beim Hochladen ein Bild nicht akzeptieren, weshalb ich diesmal meine Analyse als PDF anbiete. Viel Spaß beim Lesen und schon mal danke für eure Kommentare!

PDF:

teck resources analyse

 

9 Gedanken zu “Teck Resources – Totgesagte leben länger

  1. „I think there at least six companies now manufacturing fertilizer that contains 1% zinc. And so, it is rolling out throughout China. And we track actually the number of incremental tonnes that we used as a result of the increase of its use in fertilizers.“

    Danke für den Artikel. Da ich mich, was Zink betrifft, durchaus als branchen-fremd bezeichnen kann: was bedeutet obige Aussage des CFOs?

    Danke
    Tom

    • Hallo Tom,
      ich bin auch kein Zink Experte. Aber wir brauchen es zum Leben, so wie die Pflanzen auch. Düngemittelproduzenten gibt es wahrlich nicht viele. Auch ist das Zink-Angebot begrenzt. Eine konsequente Verwendung in Düngemitteln ist angesichts der steigenden Weltbevölkerung ein guter Absatzmarkt. Ich denke auf diese zusätzliche Verwendungsmöglichkeit wollte er hinweisen. Zink ist einer der Rohstoffe, denen Preissteigerungen in den nächsten Jahren zugestanden wird.

  2. Nichts gegen Marfir, aber diese ganzen Rohstoff Papiere (Gold, Silber, Zink etc.) sind doch keine wirklichen Value Unternehmen. Ein Buffett würde diese Aktien nicht mal ansatzweise anfassen.

    Diese Unternehmen haben keinen Burggraben, sind extrem von schwankenden Preisen abhängig, bei denen man keine eigene Preismacht hat und wie Buffett es schön beschreibt:

    “The problem with commodities is that you are betting on what someone else would pay for them in six months. The commodity itself isn’t going to do anything for you….it is an entirely different game to buy a lump of something and hope that somebody else pays you more for that lump two years from now than it is to buy something that you expect to produce income for you over time.”

    • Hallo „war am Buffett“.

      Muss Marfir hier ein wenig in Schutz nehmen. Selber bin ich auch nicht wirklich vom Rohstoffsektor überzeugt.

      Dies ist aber nur eine persönliche Meinung. Ich würde auch keine Pharma-Unternehmen kaufen, da mir einfach das Verständnis dafür fehlt.

      Buffett und Commodities ist eine interessante Geschichte. Eigentlich war ja Berkshire Hathaway ansich eine Commodity-Geschäft (Textilfabrik).

      PS: Das Problem mit Rohstoffen ist, dass die Sache stark davon abhängt wie es zum Beispiel mit Indien weitergeht. China hatte einen unheimlichen Infrastrukturbedarf über die letzten Jahre. Da wurden Roshtoffe benötigt. Aber irgendwann wird China in eine Phase nach dem Infrastruktur-Boom kommen… wie ist dann die Nachfrage nach Rohstoffen? Kommt dann mehr Nachfrage aus Indien… und Rohstoffe bleiben so gefragt wie sie es die letzten Jahre waren???

      Gerade bei Öl gibt es ja bei vielen Anlegern diese Turnaround-Logik “ Öl war mal bei 100$, also wird es auch kurz/mittelfristig wieder auf 100$ steigen.“

      Es gibt aber auch ein anderes Szenario für Rohstoffe (falls Indien oder jemand anderes nicht auf der Nachfrageseite auftritt). Schön zu sehen an der europäischen oder amerikanischen Stahlindustrie.

      U.S. Steel war vor ein paar Jahrzehnten eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. Der Abschwung dieses Unternehmens geht seit Jahrzehnten. Die Logik der Anleger über diese gesamte Periode war: „Stahl wird immer gebraucht… es wird wieder aufwärts gehen mit US Steel“.

      Meine 5 Groschen 🙂

      • @Ulrich,
        skeptisch kann man sein, wenn die Kurse wieder stark gestiegen sind. 😉

        Für die nächsten Jahre werden erst mal kleinere Brötchen gebacken. Das was China verkonsumiert kann Indien nicht aufwiegen. Aber darum geht es auch nicht. Solange die Preise immer gestiegen sind, hat die Branche keine Kostendisziplin gehabt. Jetzt sind die Kosten stark gesunken. Um wieder Profit zu machen sind nicht die alten Höchststände bei den Rohstoffpreisen nötig. Auch eine langsamere wachsende Weltwirtschaft braucht diese Rohstoffe.
        Wenn man nicht bullish sein darf, wenn die gesamte Minen- und Ölindustrie am Boden liegt, wann dann?

    • Buffett-Unternehmen bzw. Franchises sind es absolut nicht. Für Buy & Hold würde ich auch was anderes suchen.

      Valueinvesting ist aber nicht nur Buffett. Nach grahamscher Prägung sind es Valueinvestments, sofern sie unter ihrem intrinsichem Wert zu haben sind. Wenn auch qualitativ in einer ganz anderen Liga wie Coca-Cola, Wells Fargo oder Kraft Heinz.

      Die Vorstellung hat also durchaus ihre Berechtigung und Mafir macht das 1A!

      Gruß
      Valueer

    • @War am Buffett

      Ich verstehe deine Skepsis. Du bist da derzeit in der Mehrheit. Das ist völlig ok. Nur musst du auch verstehen, dass es nicht nur Buffett & Munger gibt. Es gibt unzählige berühmte Value Investoren mit unterschiedlichen Ansichten. Der Witz ist, dass Value eben nicht so trivial (Burggraben + hoher Kurs) zu erkennen ist. Sonst könnte das wohl jeder.
      Berkshire hat und hatte selbst Rohstoffaktien und sogar mal Gold. Den Buffett den du siehst ist auch nicht der, der er immer war.

      Zu Buffetts Argument:
      Auch andere Unternehmen sind darauf angewiesen, dass ihre Kunden bereit sind mind. den selben Preis in Zukunft noch zu bezahlen. Woher weis man ob Kunden in 6 Monaten noch bereit sind den gleichen Preis für einen Burger zu zahlen? Oder für Sportschuhe? Diese Unternehmen müssen auch Kosten senken, wenn die Kundschaft zurückhaltender wird.
      Auch ein Burggraben ist nicht für immer vorhanden. Siehe z. B. das plötzliche Platzen des osteuropäischen Kali-Kartells oder die deutsche Energiewende. Hält der Burggraben von IBM für immer? Wie kann man das wissen?
      Zukünftige Umsätze gehören in den Bereich der Spekulation. Egal ob der Umsatz mit Kupfer oder Zuckerwasser gemacht wird.

      Das meine vorgestellten Unternehmen keinen Burggraben haben stimmt nicht ganz. Kostenführerschaft ist auch ein Burggraben!

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