Passives Einkommen – eine alternative Methode

Liebe Investmentkollegen,

ich gehe seit ein paar Wochen einer Nebentätigkeit nach und komme derzeit leider nicht dazu den Spirituosenvergleich abzuschließen. Damit es trotzdem was Neues gibt, hau ich auf der Geschäftsreise mal in die Tasten.

Gleich vorab: Der heutige Beitrag wird anders. Statt ein börsennotiertes Unternehmen, oder eine ganze Branche vorzustellen und anschließend unter die Lupe zu nehmen möchte ich heute ein anderes (leider nicht börsennotiertes Business) vorstellen und vor allem eure Meinung zur Seriösität, Nachhaltigkeit und Tragfähigkeit des Geschäftsmodells erfahren. Ich bin vor kurzem dort eingestiegen und würde gerne ein paar andere Ansichten kennenlernen, gerade im Hinblick zu o.g. Themen.

Und wer wäre da besser geeignet als meine Investmentfreunde? Eben!

Wie gesagt ich bin selbst mit eingestiegen, möchte aber so gut es geht darauf verzichten hier Werbung zu machen. Ich schreibe hier einen Investmentartikel auf einem Investmentblog als Gastautor, nicht auf einer Produktwerbeseite. Daher werde ich den Namen der Company nicht nennen. Auf der anderen Seite bin ich von dem Produkt bzw. der Lösung, die die Company anbietet dermaßen überzeugt, dass es meine Mission ist jedem davon zu erzählen. Diejenigen, die mehr erfahren möchten will ich nicht vor den Kopf stoßen. Ihr könnt mich per Mail kontaktieren um weiter zu diskutieren. Auf dem Blog wird es nichts dazu geben. Soviel zur Transparents.

Das ist doch ein Investmentblog, warum wird hier ein Unternehmen behandelt, das nicht an der Börse gehandelt wird und sich in Privatbesitz befindet bzw. wie komme ich eigentlich auf die Idee etwas vorzustellen, das man nicht erwerben kann?

Das bringt mich auf eine andere Frage: Warum investieren wir überhaupt? Für jeden von uns trifft es wohl zu, dass wir uns einen Kapitalstock aufbauen und dadurch ein passives Einkommen generieren wollen. Für einen großen Teil von uns macht das analysieren, durchstöbern und lesen von Geschäftsberichten zudem Spass.

Das Unternehmen um das es geht ermöglicht es seinen Partnern ebenfalls ein passives Einkommen zu erzielen. Von dem her ist das soweit deckungsgleich mit unserm (Haupt-)ziel beim Investieren, es ist lediglich eine andere Form.

Das Problem

Wir leben heute in einer Welt, die sehr viel schneller geworden ist als es noch vor ein paar Generationen der Fall war. Kaum jemand hat heute noch Zeit. Wir greifen auf Convinience Produkte zurück statt uns natürlich zu ernähren. Der Stress hat die letzten Jahrzehnte deutlich zugenommen. Wir erkranken im Alter zunehmend statt gesund und vital alt zu werden.

Wir sind so hoch entwickelt wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Wir haben Medikamente die uns heilen können, und das ist gut so! Medikamente nimmt man aber erst wenn die Krankheit bereits da ist, das ist also nur die zweit beste Lösung. Wirklich gesund ist es vorzubeugen. Viele Krankheiten würden erst gar nicht entstehen. Diabetes Typ 2 und Fettleibigkeit sind ernährungsbedingte Krankheiten, Krebs und Herzinfarkten kann ernährungsbedingt vorgebeugt bzw. das Risiko daran zu erkranken reduziert werden. Bei vielem könnten wir es vermieden überhaupt erst krank zu werden, wenn wir uns nur darum kümmern würden bevor es passiert.

Die Company, um deren Geschäftsmodell es geht, bietet hier eine smarte, wissenschaftlich nachgewiesene Lösung an. Es geht dabei um folgendes: Wir essen deutlich zu viel Fleisch, Kohlenhydrate und im Gegenzug deutlich zu wenig Obst und Gemüse. Keine Angst: Ich möchte keinen hier zum Vegetarier machen, ich selbst liebe ein gutes Steak in der Pfanne:-) Sämtliche industrialisierten Länder haben deshalb eine 5 am Tag (teils sogar 8 – 13 am Tag) Kampagne gestartet. Hintergrund ist, dass seit der Steinzeit ca. ¾ unser Nahrung aus Obst und Gemüse bestand. Unser Körper ist genau darauf geeicht. Nicht umsonst hat Oma immer gesagt: Iss Obst und Gemüse, das ist gesund! Darin sind Vitamine, Mineralien und vor allem sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die im Zusammenspiel miteinander unsern Körper vor schädlichen Einflüssen von außen durch z.B. freie Radikal, Schadstoffe etc. schützen.

Nur 5 mal eine Hand voll Obst und Gemüse, am besten alle Farben durch, schaffe ich zeitlich und aufwandsmäßig einfach nicht und dem Rest der Menschheit geht es ähnlich wie mir.

Die Lösung

Genau dort, am Zeit und Aufwandsproblem, setzt die Lösung der Company an. Ausschließlich in den besten Anbaugebieten in Europa und Amerika werden 27 verschiedene Obst-, Gemüse- und Beerensorten angepflanzt und vollreif geerntet. Anschließend wird das Wasser und der Zucker entzogen. Was herauskommt ist ein Pulver. Die einzelnen Sorten werden miteinander vermischt und zur besseren Dosierung in Kapseln verpackt.

Branche und Zielgruppe

Wir haben erst das Jahr 2014, angesichts dessen ist es etwas früh zu sagen, der Gesundheit- und Wellnessmarkt wird der Markt des 21. Jahrhunderts. Aber meiner Einschätzung nach wird die Branche in diesem Jahrhundert eine der wachstumsstärksten werden.

Zielgruppe: Die komplette Menschheit. Meiner Meinung nach schafft es nur ein verschwindend geringer Teil der Menschheit sich so gesund zu ernähren, dass sie 5 Portionen am Tag schaffen. Nach eigenen Angaben der Company kennen nur 10% der Menschheit, diese Lösung. Das Potential ist also da. Bei meinen Gesprächen habe ich eher den Eindruck, dass in Deutschland nur 2-3% das kennen (ist allerdings meine nicht objektive Erfahrung).

Die Company

Leider im Privatbesitz, der Eigentümer und Firmengründer will nicht verkaufen (doof für mich als Investor, gut für mich als Partner der Firma).

Zudem schuldenfrei. Leider müssen nach amerikanischem Recht keine Bilanzen von Firmen im Privatbesitz veröffentlicht werden (nach meinen Recherchen, sollte ich mich irren bitte ich mir mitzuteilen wo man diese einsehen kann).

Nach eigenen Angaben macht die Company 10 Mrd.$ Umsatz/ Jahr mit einem Wachstum von ca. 10%/ Jahr über die letzten 40 Jahre.

Burggraben des Geschäftsmodells

Obst und Gemüse trocknen können vermutlich ein paar Unternehmen weltweit. Die Nährstoffe dabei zu erhalten schon schwieriger. Für ein Investment möchte ich aber nicht nur eine kleine Markteintrittsbarriere, sondern einen Burggraben ums Geschäftsmodell. Einige kurze Punkte hierzu:

  • Größter Anbieter für diese Lösung
  • Es existieren über 30 unabhängige Studien, die die Wirksamkeit des Produkts wissenschaftlich belegen, unter anderem von der Universität Yale und der Charitè Berlin.
  • Des weiteren wurden die Studien in unabhängigen Ärztejournalen veröffentlicht
  • Die Lösung ist natürlich, Vitamine zusammen mischen können viele, alle Substanzen aus Obst und Gemüse im Zusammenspiel in ein Produkt zu bekommen nur wenige
  • 14.000 Ärzte weltweit unterstützen die Lösung dieser Firma
  • Das Produkt wird seit 20 Jahren so hergestellt (und immer häufiger verkauft), also keine Eintagsfliege
  • Ich arbeite mit Ihnen zusammen (kleiner Scherz am Rande 🙂

Das Geschäftsmodell – Teil 1

Einsteigen in das Geschäft ist nur als Franchisepartner möglich, als Eigentümer der Company geht es leider nicht. Die Franchisegebühr beträgt 100€/ Jahr.

Die Franchisepartner sind keine Verkäufer, lediglich eine Empfehlung machen wir. D.h. es ist kein Lager notwendig, es müssen keine Produkte vorfinanziert und ausgeliefert werden. Die Rechnungsstellung und das Zahlungsausfallrisiko liegen bei der Company. Es existieren keine Umsatzvorgaben etc., es ist jedem selbst überlassen wie viel er macht. Auf der anderen Seite gibt es die Konsequenz von zu wenig Arbeit, aber damit muss man leben. Das Einzigste worauf der Franchisenehmer sich konzentriert ist es zu empfehlen.

Im Gegenzug schüttet die Company einen Teil des Umsatzes (zw. 10 – 20%) an den Franchisenehmer aus.

Wie lange muss man Obst und Gemüse zu sich nehmen? Ein Leben lang. Das geniale sind hierbei die Skaleneffekte, die z.B. auch bei Microsoft existieren. Da das Produkt aufgegessen wird muss es immer wieder neu ausgeliefert werden. Die Company schüttet die Umsatzbeteiligung jedes mal aus, wenn das Produkt wieder ausgeliefert wird. Im Idealfall erfolgt also auf eine einmalige Aktion eine lebenslange Reaktion. Eine zusätzliche Sicherheit gibt mir, dass das Vertriebsmodell als faires Franchisemodell TÜV geprüft ist. Ich glaub als einzigstes seiner Art. Unbenannt

Eingestiegen bin ich vorerst nebenher. Die Sicherheit meiner normalen Arbeit benötige ich noch, bis das Business so läuft, dass ich allein davon leben kann. Das ist nicht von heute auf morgen zu schaffen. Aber mit Fleiß in ein paar Jahren.

Das Geschäftsmodell – Teil 2

Zusätzlich lässt sich das Einkommen durch den Aufbau eines Teams erhöhen. Die Anstrengung steigt natürlich, da man sich um sein Team kümmern muss. Im Gegenzug gewährt die Company demjenigen der das Team aufgebaut hat ca. 5% des Umsatzes den die Teammitglieder einfahren. Auch das ein Leben lang. Meine Teammitglieder und ich sitzen im selben Boot, machen diese mehr Umsatz erhalte ich mehr Vergütung. Ich bin also daran interessiert meine Leute erfolgreich zu machen. Meine Leute können sich ebenfalls ein Team aufbauen. Auch an diesen bin ich beteiligt, das ganze geht bis in die 5te Generation, danach wird gekappt, d.h. ab der 6 Generation bin ich nicht mehr beteiligt. Über die gesamte Kette wird also folgendes ausgeschüttet:

Person/ Generation      Ausschüttung

Ich                                    (5% für Teamaufbau)

1. Generation                   (5% für Teamaufbau)

2. Generation                   (5% für Teamaufbau)

3. Generation                   (5% für Teamaufbau)

4. Generation                   (5% für Teamaufbau)

5. Generation                   (10 – 20% für eigenen Kundenumsatz)

Gesamt                             35 – 45% Ausschüttung

Das ist etwa so hoch wie das was bei der klassischen Vertriebsform an den Handel, Großhandel etc. geht. Von dem her auch wieder seriös.

Beim Aufbau eines Teams wirkt der Zinseszinseffekt. Angenommen mein Team besteht aus 5 Menschen, deren Teams ebenfalls wieder aus 5 Menschen besteht, dann sieht meine Organisation bis zur 5ten Generation folgendermaßen aus:

Generation         Anzahl

Ich                       1

1. Generation      5

2. Generation      25

3. Generation      125

4. Generation      625

5. Generation      3125

Gesamt              3906

Als ich das sah dachte ich erst das gleiche was hier jetzt wohl viele denken. Ein Schneeballsystem, Bernie Maddoff lässt grüßen. Bei genauem Nachdenken komm ich aber auf ein anderes Ergebnis. Wenn nach der 5ten Generation gekappt wird bricht das System nicht zusammen. Der Umsatz stammt zum größten Teil von Leuten die nicht Franchisepartner sind, es wird also nur etwas ausgeschüttet, wenn auch etwas erwirtschaftet worden ist. Zudem ist das System TÜV zertifiziert. Seit wann würde der TÜV Schneeballsysteme zertifizieren? Für das Anmelden neuer Partner gibt es keine Provision, da ja auch nichts dadurch erwirtschaftet wird.

Selbst wenn das Ende des Wachstums erreicht sein sollte sehe ich hier ein stabiles System. Die letzten werden noch eine Hand voll Kunden finden (so wie die Bevölkerung wächst bzw. wie neue Menschen ins Leben kommen). Es wird sehr lang dauern bis deren Teams groß genug sind. Aber selbst wenn nur eine Hand voll Kunden existiert werden diese Menschen ihre 500€ im Jahr, ohne dauernden Aufwand verdienen.

Das Produkt kostet 2,5€ am Tag für Beeren, Obst und Gemüse zusammen. Das Obst und das Gemüse zusammen ca. 1,7€.

Ich rechne konservativ mit 10 Kunden/ Teammitglied und 55€ Umsatz/ Kunde. Den Rest kann jeder selbst rechnen. Das ganze ist machbar, aber alles andere als ein Selbstläufer. Auch wird nicht jeder Partner wieder 5 Partner finden. Manchen wird es frühzeitig zu viel oder es reichen 500€ im Monat.

Ohne viel Energie wird das nichts. Ebenso unseriös wäre es zu denken, dass man schnell reich wird. Das dauert wie beim Investieren einige Jahre, geht aber schneller.

Abschluss

Ich find es faszinierend, dass ich mir bei diesen System verwirklichen kann, was ich immer wollte, was aber im normalen Job nun mal nicht geht. Ich kann mir aussuchen mit wem, wann, wo und wie ich arbeiten will. Alles was ich brauche ist mein Laptop, Internet und 100€ Franchisegebühr.

Zudem habe ich keinen Boss, ich bin selbständig mit allen Konsequenzen, aber auch frei in allem was ich tue. Zum Produkt kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass ich nach ein paar Wochen spürte, dass mein Körper mehr Energie hat und ich weniger müde bin. Dazu kommt nochmal die Schutzwirkung, die langfristiger Natur ist.

Ich habe einige Wochen lang gesucht und gesucht. Ich konnte keinen Haken finden. Hat von euch einer eine Idee? Wie seriös und nachhaltig seht ihr das Geschäftsmodell? Hat jemand andere Ansichten zum Wachstum der Branche?

Für weitere Diskussionen rund um die Firma anbei meine Mailadresse

david(at)w3st-online.de

Valueer

21 Gedanken zu “Passives Einkommen – eine alternative Methode

  1. Jetzt bin ich doch Überrascht. Die Firma hätte auch Tupperware, Herbalife, Partylite oder DVAG heißen können. Klassisches Multi-Level-Marketing. Du bist an der Firma nicht beteiligt sondern bekommst eine Provision. Du bist als auch kein Eigentümer sondern Mitarbeiter. Aktionäre sind aber primär Investoren und Geldgeber und keine Mitarbeiter. Bei MLM geht es aber darum, dass die Leute ihre Zeit und Arbeitskraft investieren.

    Meine Meinung? MLM ist ein spanndes Geschäft, aber am besten ist es für den Besitzer des Unternehmens. Wenn dir das Konzept gefällt, kauf dir doch Aktien von Tupper, Blyth oder Herbalife 🙂

  2. Ja schade, dass du wegen deinem MLM keine Zeit mehr hast den 4. und letzten Teil vom Spirituosenvergleich fertig zu stellen. DAS wäre sicherlich interessanter gewesen.

    Mich interessieren MLMs generell nicht, egal welches Produkt sie verkaufen. Selbst deinen ganzen Text kann man an diversen Stellen einfach durch ein anderes Produkt / Unternehmen / Argumente eines anderen MLM ersetzen und der Text würde sich auch dann noch super lesen und für künstliche Begeisterung sorgen.

    Aber in der Regel sind nur die Verkäufer (Empfehler) und das Unternehmen selbst, Nutzniesser solcher Systeme die meiner Meinung nach überteuerte Produkte verkaufen (müssen). Allein schon um die ewigen Provisionsstufen zahlen zu können.

    Beim Lesen des Textes habe ich ein wenig das Gefühl bekommen, dass du deine dir ausgehändigten Unterlagen als „Empfehler“ durchgearbeitet hast und nun offensichtlich angefixt worden bist.

    Auch wenn ich nicht weiß um welches Produkt es am Ende geht oder für wen du es machst – ich will es auch gar nicht wissen will – wünsche ich dir viel Erfolg.

    Gruß
    Alex

  3. Das hört sich wirklich nach DVAG an.
    Bei diesen Systemen soll zunächst einmal der nähere Bekannten- und Verwandtschaftskreis „abgearbeitet“ werden. Letztendlich ist es Verkauf.

    Weiss ehrlich gesagt nicht was das hier auf Valueblog zu suchen hat. Find ich unseriös so was.

  4. 100 € / Jahr Gebühren dafür, dass man seine Zeit investiert. Aha. Bei meinem Arbeitgeber muss ich nichts zahlen. Ich bekomme nur Geld! 🙂 Und 55€/Kunde… Dann sind die ersten 2 Kunden schon mal nur für die Gebühren. Also so richtig von Leben kann man davon nicht. Da ist es doch besser man befasst sich weiter mit Aktien. Da kann man durch Dividenden auch „500 € im Jahr ohne dauerhaften Aufwand“ verdienen. Und das wird auch nur mit 25% versteuert, im Gegensatz zu deinem Arbeitseinkommen! KV, AV, SV usw. sind von den 55€/Kunde auch noch nicht bezahlt.

    Mir persönlich wäre es sehr peinlich wenn ich meine Familie, Freunde und Fremde anbetteln müsste, die Produkte zu kaufen. Dir nicht?

    Besonders geistreich ist das Klinken putzen auch nicht. Da hält die Börse fitter (siehe Andre Kostolany :D).

    Meine Empfehlung: Lass es und befass dich wieder mit der Börse 🙂

  5. Es ist Multi-Level-Marketing. Da mein Nachbar mich dazu überreden wollte, habe ich mich damit eine Weile beschäftigt. In dem Fall war es Traubenkernextrakt. Er brauchte angeblich nur noch drei Stunden Schlaf, seine Schuppenflechte ( die leider unter dem Kopfhaar war und deshalb bisher nicht aufgefallen ist) war verschwunden und er hatte plötzlich soooo viel Power.
    Es ist meines Erachtens ein übles Ausbeutersystem, was Familien, Freundschaften und soziale Kontakte beschädigt.
    Ich habe mir spaßenshalber mal die Broschüren und Anleitungen für die Werber geben lassen.
    Ein how2do für das Manipulieren von anderen Menschen, um sie sich für seine Zwecke gefügig zu machen. Irgendwann sind andere Menschen für Dich nur noch potentielle Kunden und Teammitglieder, die für Dich ihr soziales Umfeld abgrasen sollen, oder nicht existent, wenn sie nicht anbeißen. Widerlich.
    Die Produkte sind nicht annähernd den Preis Wert, zu dem sie verkauft werden. Sonst könnte sie man wohl auch im offiziellen Handel vertreiben.
    Wen sprichst Du denn mit Deinem tollen Geschäft/ Produkt an? Wo versprichst Du Dir die besten Erfolgsaussichten? Richtig! Bei Deiner Familie, bei Deinen Freunden, in Deinem Sportverein, hier in dem Blog….kurzum überall dort, wo Dir Menschen aufgrund einer Beziehung zueinander vertrauen. Wem vertraust Du mehr? Dem Schrauber von ATU oder Deinem Cousin, der sich nebenher ein paar Euro durch das Reparieren von Autos verdienen will?!
    Es wird für Dich über kurz oder lang nur noch 2 Kategorien von Menschen geben. Kategorie 1 : Erfolgreiche Menschen, die mit Dir ein Business aufbauen wollen und 2. die Doofen, die einfach nicht verstehen wollen, auf was für eine Goldgrube Du da gestoßen bist
    Damit Du Dir nicht zu viele Gedanken darüber machst, werben solche Anbieter immer mit den tollen Eigenschaften des Produktes, die der Menschheit bahnbrechende Vorteile versprechen.
    Geld verdienen und was gutes tun…wer kann da schon nein sagen?!
    Ich hoffe Du!

  6. Wikipedia–>

    Multi-Level-Marketing[Bearbeiten]

    Schwierigkeiten bereitet oft die Abgrenzung von illegalen Schneeballsystemen zu legalem Strukturvertrieb oder Multi-Level-Marketing. Der Übergang ist fließend und teilweise nicht alleine von der Ausgestaltung der Regeln, sondern auch deren faktischer Umsetzung abhängig. Grundfrage für die Abgrenzung ist: Würde der Kunde das angebotene Produkt erwerben, selbst wenn er keine Provision für die Vermittlung von Neukunden erhielte?

    Bei einem Schneeballsystem steht regelmäßig die Verdienstmöglichkeit für die Anwerbung von Neukunden im Vordergrund. Dies zeigt sich bereits bei der Ansprache: Bei Schneeballsystemen wird mit Verdienstmöglichkeiten statt mit Konsumprodukten geworben. Bei zulässigem Multi-Level-Marketing wird das Produkt hauptsächlich an Verbraucher vertrieben, die nicht gleichzeitig Teil des Vertriebssystems werden, oder es wird ein legitimes Konsumentennetzwerk aufgebaut, bei dem die Vertriebspartner gleichzeitig die Konsumenten sind. Hier werden evtl. eingesparte Kosten für Warentransport, Werbung und sonstige betriebliche Aufwendungen (Lohnnebenkosten, Mieten der Geschäftsräume, Großhandelsmarge etc.) eingespart und stattdessen als Bonus an die Vertriebspartner ausgeschüttet.

    Indizien für ein illegales Schneeballsystem sind:
    Verdienstmöglichkeiten bestehen überwiegend aus den Vorteilen, die für die Anwerbung neuer Mitglieder gewährt werden, dabei wird oft von sog. „passivem Einkommen“ (oder „selbständigem Einkommen“) gesprochen.
    Das vertriebene Produkt ist überteuert.
    Die Handelsmarge oder Vertriebsprovision ist für Produkt und Branche ungewöhnlich hoch.
    Es gibt kaum Kunden, die das Produkt zum angebotenen Preis ohne Provisionsaussichten erwerben würden.

    In der Schweiz wird in erster Linie auf das Kriterium der Ausschließlichkeit abgestellt (entsprechend dem ersten Kriterium): Wenn eine Amortisation der Eintrittssumme ausschließlich über die Anwerbung neuer Mitglieder möglich ist, handelt es sich um ein Schneeballsystem. Diesfalls hängt die Möglichkeit zu einer Amortisation von der bestehenden Marktsättigung ab, d. h. das Neumitglied riskiert, bei gesättigtem Markt an der Amortisation zu scheitern, weil nicht mehr ausreichend viele neue Mitglieder gefunden werden können. Darin, dass ein Neumitglied den Sättigungsgrad des Marktes nicht beurteilen kann und damit letztlich bei der Bezahlung seiner Eintrittssumme mit dem Zufall spielt, liegt das „lotterieähnliche Element“, das dem Verbot von Schneeballsystemen zugrunde liegt.

    Kennst Du das?

  7. Wurde VALUEblog gehackt oder warum steht das hier auf dieser üblicherweise sehr guten Homepage?
    Wenn nicht bitte sofort löschen und wieder weitermachen wie zuvor…
    MLM ist sowas von unseriös und Ausbeuterei, das hat hier wirklich nix verloren.
    Wenn mehr von solchen Artikeln kommen dann werden hier sicher einige Leute nicht mehr wieder zurückfinden…
    LG aus Österreich

  8. Schade, wirklich schade! Ich habe in den letzten Monaten schon feststellen müssen, dass der Blog etwas gelitten hat. Aber das jetzt!? Dazu fehlen einem die Worte. Diesen „Beitrag“ muss man löschen oder als Werbung kennzeichnen.

  9. Der Blog war bisher ganz gut aber mit diesem Artikel hast Du Dich quasi etwas disqualifiziert, solche Sachen will hier niemand lesen.

    Schade auch das Du der Nachforderung nicht nachkommst den Artikel zu löschen und reinen Tisch zu machen, konzentriere Dich auf Deine Dividendenpapiere. Hier ist schon viel Schaden an Deiner Reputation entstanden, werde vernünftig und betreibe Schadensbegrenzung!

    • Hallo Harry,

      ich werde den Artikel nicht löschen. Ich habe ihn geschrieben und stehe nach wie vor dazu.
      Das mit dem „reinen Tisch machen“ sehe ich daher komplett anders. Den Artikel zu löschen, nur weil es der Mehrheit nicht passt, fände ich rückgradlos (da ich nach wie vor dazu stehe).
      Selbstverständlich obliegt es Ulrich als dem Blogbetreiber das zu tun, es ist sein Blog.

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