Alternatives Asset Management – Mein Tipp für den, der günstig kaufen will.

Persönlich bin ich der Meinung, dass der breite Markt nicht übertrieben -aber eben auch nicht günstig- bewertet ist. Natürlich stellt man sich daher die Frage in was man den jetzt sein Geld noch stecken könnte.

Dazu habe ich mir über die freien Tage auch Gedanken gemacht und kam zum Schluss, dass es nach der absoluten Marktpanik und dem Rückzug vieler Anleger, wohl in der nächsten Zeit einen gewaltigen Rebound bei den Vermögensverwaltern geben könnte…

Geld sucht Rendite
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Während in vielen deutschen Großstädten Immobilien bereits kräftige Preisanstiege verbuchen konnten, ist dies in anderen Ländern nicht der Fall. Nach der (zumindest in den USA) recht erfolgreichen Rekapitalisierung der Banken und anderen Finanzinstituten kommt auch langsam der Markt für die sogenannten CDOs zurück.

CDOs sind ein wichtiges Kreditinstrument im Interbanken-Handel und sind im Zuge der Finanzkrise thematisiert wurden, da durch zu positive Rankings enorme Risiken entstanden.

Der Interbanken-Handel ist jedoch ein wichtiger Bestandteil des Finanzsystems und mit solideren Bankbilanzen kehrt auch an dieser Markt mehr und mehr zur Normalität zurück.

CDOs versprechen durchschnittliche Renditen von 5% – trotz aktuell sehr geringen Leitzinsen und auch professionell gemanagte Immobilien können in vielen Teilen der Welt langfristig hohe einstellige Erträge produzieren. Man sollte Bedenken, dass nicht überall auf der Welt Immobilien in den letzten Jahren sehr gefragt waren.

Jetzt gehe ich einfach mal von der einfachen Weisheit aus, dass Kapital stets auf der Suche nach Rendite ist. Teile der gigantischen Geldvermögen, die derzeit also weltweit auf Konten und in Staatsanleihen zu real negativen Zinsen liegen, werden also zunehmende Wege suchen sinnvoll investiert zu werden.

 

Wer verdient an der Suche nach Rendite?

Natürlich investieren Institutionen und Privatanleger ihre Gelder nicht selbst und kaufen einzelne Immobilienobjekte, sondern kaufen Produkte wie Investment-Reits( Real-Estate-Investment-Trust ) oder gemanagte Fonds.

Um diese Überlegung zu überprüfen, habe ich einmal die Jahresberichte eines der größten Verwalter für Anlageformen im Real Assets (Waldfläche, Immobilien etc.) überflogen. Stimmt meine Annahme müssten die verwalteten Summen bei der großen kanadischen Brookfield Asset Management gerade kräftig zulegen.

 

Verwaltetes Vermögen von Brookfield Asset Management (BAM)

in Mrd.$ 2008 2009 2010 2011 2012
Total 89,75 108,34 121,56 160,34 181,4
Steigerung 20,71% 13,22% 31,90% 13,13

Es strömen seit dem krassen abfallen der Leitzinsen also massiv Gelder in Vermögensverwalter. Das gleiche Bild zeigt sich nämlich nicht nur bei Brookfield, sondern auch bei anderen Vermögensverwaltern aus dem Bereich des Alternative Asset Management.

Persönlich halte ich es für abzusehen, dass viel Geld aus Staatsanleihen abgezogen wird, sobald diese aufgrund steigender Zinsen (einer Reservewährung) drohen zu fallen. Die finanzielle Repression lässt mich als Vermuten, dass Unternehmen wir Brookfield noch vor gigantischen Zuflüssen steht.

Wer sein Geld verwalten lässt, der zahlt Gebühren

Wer schon einmal einen Fond-Prospekt gesehen hat, ist vielleicht schon einmal über die Verwaltungsgebühr gestoßen. Diese Verwaltungsgebühr ist praktisch der Umsatz der verwaltenden Gesellschaft.

Aktien von Vermögensverwaltern haben für mich also ein kräftiges Wachstumspotential. Man sollte bedenken, dass die Auflage eines zusätzlichen Fonds kaum Kapital benötigt. Es ist also eine Geschäft, dass wenige Investitionen und kontinuierliche Geldzuflüsse erzeugt.

Dies ist mal wieder der erste Teil einer kleinen Artikel Serie und ich möchte in den nächsten Artikel mal ein paar (für mich günstige) Verwalter solcher Assets vorstellen. Freue mich über Anregungen und den ein oder anderen Geheim-Tipp.

Ein Gedanke zu “Alternatives Asset Management – Mein Tipp für den, der günstig kaufen will.

  1. Hallo Martin,

    der Überlegungsansatz ist eher, dass man in die Gesellschaft investiert, die dann für die Verwaltung von Fonds und Co. Gebühren kassiert. Wenn in diese Anlageformen mehr Geld fliesen wird, dann wird sich bei den Verwaltungsfirmen auch der Cashzufluss ordentlich erhöhen.

    Gruß Ulrich

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