Ist der Markt zu heiß? – das täglich Brot eines Aktien-Bloggers

Der Markt läuft und läuft und ich bin im Plus, also Gewinne realisieren?!?

Diese Fragestellung geht aktuell durch viele Börsenmagazine und daher möchte ich hier jetzt auch meinen Senf dazu geben…

Sind Aktien aktuell überteuert und sollte man verkaufen, wenn es am schönsten ist?

Gute Frage / Dumme Frage! Zumindest ich versuche ja auf meinem Blog Aktien eher fundamental und zukunftsgerichtet auszuwählen und daher würde ich diese Frage mit Nein beantworten…

Natürlich mache ich mir auch oft Gedanken, wenn ich sehe, dass alle mein Depotpositionen im Plus sind und denke kurz darüber nach mal was zu verkaufen.

Jedoch habe ich im Hinterkopf ein paar Stimmen, die mir dann stets sagen „Uli, tu es nicht!“.

Selbst habe ich erst vor kurzem abends mal wieder einen der Berkshire Hathaway Jahresberichte gelesen, um meinen Investitionsgrundsätzen treu zu bleiben und möchte allen langfristig orientierten Anlegern eine Passage sinngemäß weitergeben.

In dieser schreibt Warren Buffett davon, dass der Punktestand des Dow Jones sicSky is the limit, stock tops, aktien hochpunkth im 20. Jahrhundert um 17,320% gesteigert hat. Mir fehlt jetzt die Lust, die genaue prozentuale Steigerung des deutschen DAX zu berechnen; dass dieser aber ebenfalls eine gigantische Steigerung hinter sich hat liegt auf der Hand.

Wenn ich also davon ausgehe, dass die Welt nicht untergeht / Unternehmen weiterhin aus Rentabilitätsgesichtspunkten heraus handeln und das Ziel der meisten Menschen ist Vermögen aufzubauen und sich Konsumwünsche zu erfüllen, dann wird sich daran auch langfristig nichts ändern.

Das größte Risiko ist also langfristig nicht „Aktien zu besitzen“, sondern „keine Aktien zu besitzen“.

Aber ist es nicht schlauer „teure“ Aktien zu verkaufen und bei einem Rücksetzer wieder einzusteigen?

Gute Frage / riskantes Denken! Dies ist der „Market Timing“-Ansatz und ich bin persönlich kein Fan davon. Zum einen haben wir ja in Deutschland ein Kapitalertragssteuer von 25% + Soli. Wenn ich also eine Depotposition von 10 000 Euro besitze und davon 20 % Buchgewinn sind, dann muss ich beim Verkauf an den Fiskus 527,50 € abführen. Die Aktie muss also um mindestens 5,2751 Prozent fallen, damit sich dieses Vorgehen lohnt.

Bei diesem Vorgehen habe ich  starke innere Bedenken.

  1. Steigt der Aktienkurse (unerwartet) weiter an und die Aktie bleibt in der langfristigen Erwartung positiv … halte ich dann meinen Timing-Ansatz durch?!
  1. Die Aktie steigt, weil andere mehr wissen oder schlicht schlauer sind als ich. Vielleicht gibt es ja im verbrieften Unternehmen Zukaufs-Pläne, erfolgreiche Kostensenkungsprogramme oder Produktinnovationen, von denen ich noch überhaupt nichts weiß oder die ich falsch einschätze. Dann bin ich mit meinem Timing-Ansatz ausgestiegen und der Zug donnert davon.
  1. Ja, aber ich bin mir ganz sicher, dass der Aktienkurs viel zu hoch ist? Diese Sicherheit würde ich hinterfragen. Der Gesichtspunkt macht Sinn, wenn man Zukäufe tätigen möchte. Bei bestehenden Position ist dieses Einschätzung jedoch extrem riskant.

In einem amerikanischen Forum habe ich die Geschichte eines Anlegers und seines Bruders gelesen. Die Geschichte spielt in der ersten Hälfte der neunziger Jahre und der furchtsame Bruder verkaufte seine Aktien, weil er eine Überbewertung sah. Der mutige Bruder behielt seine Aktien und sah die Kurse noch Jahre weiter steigen.

Hatte der furchtsame Bruder also mit seiner Überbewertungs-Analyse unrecht? Nein! Die Aktien waren wirklich bereits zu diesem Zeitpunkt überbewertet, dies hat jedoch andere Anleger nicht davon abgehalten weiter zu kaufen.

Für den Ansatz des mutigen Bruders spricht aktuell übrigens, dass immer noch ein historischer Spitzenwert an vermögenden Menschen nicht investiert ist und so weiterhin einiges an Geld in den Markt kommen könnte.

Anmerkung: Meine Ausführungen hier gelten für Investitionen (hier Aktien) in Produktivkapital, welches einen langfristige Produktivitäts-Ansatz hat. Die Ausführungen gelten nicht für Gold, Immobilien oder teure Uhren!

Zu diesen kurzen Überlegungen zum „erfolgreichen“ Grundverhalten eines Aktienbesitzers kommt jetzt auch noch eine fundamentale Überlegung.

Anmerkung: Das Attribut „erfolgreiche“ steht bewusst in Ausführungszeichen. Nur weil meine Herangehensweise hoffentlich ein Erfolgsrezept ist; ist es dennoch sehr wahrscheinlich, dass man mit anderen Rezepten ebenfalls zum Ziel gelangen kann.

 

Warum sollte die „nähere“ Zukunft besser werden als das Hier und Heute?

Persönlich bin ich kein Day-Trader oder heiß auf die schnelle Mark und deswegen versuche ich auch nicht mit Hilfe von Charttechnik Kursentwicklungen zu prognostizieren.

Was für die generelle Einschätzung des Marktpotentials (für mich) viel interessanter ist – ist die Entwicklungen gewisser Industrien. Bierkonsum im Nicht-Billig-Segment, Frachtraten und Auslastungen im Einzelhandel.

Wenn man sieht wie diese Unternehmen planen und wie diese den Markt aktuell sehen lernt man auf jeden Fall mehr als wenn man Politfolklore im Fernsehen konsumiert.

 

Wo stehen wir ?

Jetzt möchte ich überhaupt nicht mit Zahlen um mich werfen, sondern ein paar generelle Beobachtungen von mir geben.

 

  1. Lese ich die aktuellen Quartalsberichte von großen internationalen Lebensmittelherstellern und Einzelhändlern, dass lese ich fast durchwegs den Begriff „challenging consumer“.

Wenn ich diesen Satz einmal lese, dann wirkt es wie die Ausrede von Verantwortlichen gegenüber den Investoren. Lese ich diesen Satz aber bei Wal-Mart, einem der größten Bierbrauer der Welt „MolsonCoors“ und bei praktisch fast allen, die ihr Produkte an normale Durchschnittsmenschen verkaufen, dann gibt mir dies zu denken.

Anscheinend geht es uns ja so gut wie schon lange nicht mehr und Deutschland steht heute gut da. Lügt Angela Merkel also? Weiß nicht und Deutschland ist nicht die Welt. Was ich aber aus den Quartalsberichten dieser Massen-Konsum-Unternehmen herauslesen kann ist, dass es vielen Menschen in der industrialisierten Welt aktuell wohl nicht so gut geht oder diese unüblich viele Ängste mit sich herum schleppen.

Dies bedeutet im Rückkehrschluss, dass wir noch ausreichend vom Hochpunkt des aktuellen Wirtschafts-Zyklus entfernt sind und für Unternehmensgewinne und Aktienkurse noch einiges an Luft nach oben existiert.

Sollte meine Einschätzung richtig sein, dass noch Luft nach oben besteht … dann ist daraus nicht zu folgern, dass die wirtschaftliche Entwicklung aus verschiedenen Gründen doch jetzt schon nach unten dreht. Gründe für diese Ängste sind weiterhin zahlreich vorhanden und reichen von den immer noch fauligen Bilanzen europäischer Banken – bis hin zum erstarken nationalistischer Parteien.

 

Denke diese fast 900 Worte reichen, um meinen Standpunkt zum Allgemein-Markt auszudrücken und jeder der einen anderen Standpunkt hat darf diesen hier gerne kundtun.

Kurz und knackig: Eine „Sell-Empfehlung“ auf Blue Chip-Werte oder den Gesamtmarkt gibt es von mir aktuell nicht!

12 Gedanken zu “Ist der Markt zu heiß? – das täglich Brot eines Aktien-Bloggers

  1. Ulrich, du hast echt ein Talent einen Artikel genau zum richtigen Zeitpunkt zu bringen!
    Genau diese Überlegungen-Verkaufen oder Halten- habe ich momentan bezüglich meiner Microsoft Aktien. Die sind bei mir 26 % im Plus und die laufen und laufen. Seit Ballmer seinen Rückzug angekündigt hat geht der Kurs auf einmal nach oben. Klar hat man Angst, dass der schöne Gewinn wieder flöten geht. Immerhin sind das bei mit 4.500 €. Was mich aber vom Verkaufen abhält ist folgendes:
    1. Die Steuer frisst einem gleich 25 % vom Gewinn weg! Dieser Betrag wird folglich auch nicht mehr verzinst (Zinseszins)
    2. Die schöne, steigende Dividende ist weg.
    3. Die Dividendenrendite im Verhältnis zum Kaufkurs wird immer höher
    4. Die Angst, dass es immer weiter nach oben geht und man sich todärgert zu früh verkauft zu haben.
    Das ist mir nämlich mit BASF mal so gegangen. Hatte die bei 27 € gekauft und mit einem kleinen Profit im niedrigen 30er Bereich verkauft. Heute stehen die bei 77 €. Durch den zu frühen Verkauf habe ich 8.000€!!! nicht verdient, die sogar noch steuerfrei gewesen wären weil 2008 gekauft! Genau die Angst davor, dass mir das noch mal passiert lässt mich vor einem Verkauf zurückschrecken.

    Ich glaube, dass es noch eine ganze Weile weiter aufwärts gehen wird. Der Aufschwung ist von Angst begleitet. Abstürze kommen immer dann wenn sie keiner erwartet. Momentan rechnet jeder damit. Wenn man sich so umhört sagt fast jeder: jetzt muss es bald einen Crash geben. Genau dann kommt er aber nicht.

    Zum Thema halten oder verkaufen fällt mir noch ein Warren-Zitat ein. Er sagt: „as long as earnings continue to raise I don’t habe any more questions!“ Also: so lange die Gewinne eines Unternehmens x jedes Jahr steigen, kümmert er sich überhaupt nicht mehr um den Kurs.

    Coca Cola ist übrigens auch immer wieder überbewertet, teilweise sogar massiv. Buffett wurde schon vorgeworfen, dass er besser schon verkauft hätte. Und trotzdem steigt und steigt die Aktie.

    Gruss

  2. Ich halt meine Aktien auch weiter, allerdings werde ich nachdem ich meine RMCF Aktien auf 1000 Stück aufgestockt habe erstmal nicht weiter kaufen. Mein Aktienanteil am Vermögen ist ohnehin sehr hoch (knapp 90%). Und ich möchte cash aufbauen um bei einem Einbruch zuschlagen zu können. Ich halt die Bewertung für Ambinioniert aber bei Standarttiteln nicht für stark überbewertet. Bei den niedrigen Zinsen finde ich einen KGV von 20 für eine Coca-Cola durchaus für gerechtfertigt. Ich halte es auch für möglich, dass die Kurse noch ein ganzes Stück weiter nach oben laufen im nächsten Jahr. Es gab auch Zeiten wo eine Coca Cola mit dem 30fachen Gewinn gehandelt wurde. Einige Aktien sind allerdings meiner Meinung nach deutlich überbewertet (FB, Twitter, Tesler) wenn dort die Anleger merken, dass der Kaiser nackt ist, könnte es den ganzen Markt nach unten ziehen, ich sehe das eher als Chance günstig ein Werthaltige Assets zu kommen.

  3. Die selben Fragen stelle ich mir natürlich auch laufend. Um das ganz oder gar nicht zu vermeiden, verfolge ich eine Scheibchen Taktik. Wenn die Kurse fallen, kaufe ich gerne nach und wenn die Kurse ein Niveau erreichen auf dem ich nicht mehr kaufen würde, verkaufe ich sukzessive. Mangels interessanter Alternativen lasse ich allerdings momentan mehr laufen, als ich es vielleicht sonst tun würde.

  4. Interessanter Beitrag.

    Aber leider muss ich gestehen, dass ich diese Vergleiche „Der Dow stieg von 0 auf 16.000, Der Dax von 0 auf fast 10.000“ (so ähnlich ) nicht mehr hören.

    Zu Buffett:
    Buffett war in seiner Jungen wilden Zeit auch ein Zocker! Er war zu manchen Zeiten mit fast seinem ganzen Kapital nur in ein oder zwei Werten drin (Bsp. Geico). Mittlerweilr und mit der Masse an Geld ist er Unternehmer geworden.
    Daher freut es Ihn, wenn der Kurs seiner Investitionen an der Börse weiter runterkommen. Denn er weiss, dass diese Unternehmen viel Geld abwerfen werden. Beispiel IBM , der Kleinanleger springt mit auf den Zug und sieht sein Depot schrumpfen. Buffett freut sich, dass IBM fleissig billiger einsammelt und vielleicht kommt ja der Zeitpunkt wenn IBM richtig einkracht und die Meldung kommt, dass Buffett mit 100 % Aufschlag IBM übernehmen möchte. Aber dann ist der Kurs mgölciherweise bei 50$ und Buffet kauft die restlichen zu 100$. Er muss ja noch weniger aufkaufen, da ja IBM durch Aktienrücckäufe massiv zurückgekauft hat.

    Zur DOW -Entwicklung:
    Jemand der auf ETF oder auf den DOW gesetzt hat, hat die Entwicklung mitgemacht (aber keine DIVI) erhalten). Oder jemand der den richtigen Treffer hatte. Aber was ist mit den Aktionären die bei sicheren WErten wie Enron, Kodak und viele andere DOW WErte investiert waren. Oder im E.ON, RWE, Allianz usw? Wieviele haben Ihr hoch von 2000 wieder einolen können.

    Es gibt Phasen wo auch Grundsolide Aktien teuer sind. Buffett meinte auch, dass er Coca Cola 2000 hätte lieber verkaufen sollen. Den Kurs von 2000 hat Coca Cola immernoch nicht eingeholt.
    Das Problem was Buffett zusätzlich hat, ist die Größe seiner Investitionen. Wenn er rausgehen müsste, dann würden die Kurse massiv einbrechen.

    Wenn Du Dir mal die Strategie der großen „Gurus“ anschaust, dann denken manche bei einer langfristigen Anlage in Zeiten von 5-7Jahren, Hedgefonds in Monaten.
    Da mittlerweile viele „Gurus“ bei der Anlagedauer von 5 Jahren (2009-2014) langsam ankommen, ist es durchaus wahrscheinlich, dass die Kurse runterkommen werden. Denn die „Gurus“ sprechen immernoch von günstigen Märkten, aber versuchen sich gelichzeitig neu zu Positionieren.
    Schau Dir mal die SEC Meldungen der viele VAlue Fonds an, dann könnte man eine grobe Strategie erkennen.

    Ich denke, lieber zahle ich Steuern, kaufe niedrig und verkaufe hoch und warte auf den nächsten Zug.

    Ist wie bei einem Haus: Der Wert bleibt nur dann erhalten, wenn man irgendwann saniert. Wenn man kauft und nur drin wohnt, dann verfällt es irgendwann.

    • Hallo Musti,

      du hast sicherlich recht, dass Buffett früher auch einen wesentlich größeren Drang zum Risiko hatte. Er war eben noch nicht so vermögend (seines Erachtens nach), dass er alles in ruhigere Bahnen lenken musste.

      Also starke Überbewertungen sehe ich derzeit auch, aber eher bei kleineren Werten mit großen Wachstumspotential. Bei den langeweiligeren Blueships (Consumer Stables) und Co. sehe ich zwar auch nicht umbeding Kaufkurse, aber auch keine Bewertungen, die mich verkaufen lassen.

      Wer sich solche Langeweiler ins Depot (Nestle, Coke…) ins Depot legt, der denkt langfristig; weil das große Geld kommt mit diesen Werten sowieso nicht über Nacht.

      Ist für mich gerade eher das normale Auf und Ab. Aktuell performen Aktien wie Coke, Wal-Mart, Unilever unter. VIele springen auf Wachstumswerte, weil die Aussichten besser sind. Dann platzen irgendwann viele dieser Träumereien und den Markt ziehts nach unten und dann werden die Stable Blue CHips wieder attraktiver.

      Coke und Co. haben seit geraumer Zeit nicht mehr zugelegt und für mich ist eine Blase erst, wenn auch diese langsam-wachsenden Bluechips zu Mondpreisen handeln.

      Gruß Ulrich

  5. Günstig sind die Märkte sicher nicht mehr. KGV bei MDAX im Mittel bei 16 für 2014, im DAX bei 13, nur wenige (stark zyklische) Aktien noch niedrig bewertet, dann aber aus gutem Grund. Ob das angemessen ist, bei so niedrigen Zinsen wie derzeit, weiß man immer erst danach. In den USA ist die (Über-)bewertung eher noch höher, v.a. wenn man Shiller KGV (10J) oder ähnliche Kennzahlen ansetzt bzw. vergleicht.

  6. Also ich finde derzeit kaum Werte, die danach schreien gekauft zu werden. So viel Cash wie jetzt hatte ich schon lang nicht mehr. Schlicht weil ich nicht weiß wohin damit. USA ist fast durchgängig zu teuer. Europa hat nur wenige Aktien mit angemessenen KGVs, aber wirkliche Schnäppchen sehe ich auch hier nicht. Derzeit kann man fast nur noch auf Turnaround-Kandidaten wie RWE spekulieren. Trendfolger brauchen derzeit wirklich Nerven wie Drahtseile zu Höchstkursen zu kaufen. Verkaufen steht bei mir ansonsten nicht zur Diskussion.

  7. Das KGV-10 (aktuelle Marktkapitalisierung/ durchschnittliche Gewinne der letzten 10 Jahre) liegt für den DAX aktuell bei 18,5. Hört sich erst mal gesalzen an, aber die Gewinnsteigerung der letzten Jahre schlagen im KGV-10 nicht so stark durch.

    Bei Inflation von aktuell 1,5%/ Jahr liegt die Gewinnrendite auf KGV-10 Basis bei 6,88%.

    Interessant wird erst jetzt: Nach Ben Graham ist ein Markt günstig, wenn die Gewinnrendite um den Faktor 2 höher ist als die 10-Jährige Staatsanleihe des entsprechenden Landes. Das sind aktuell irgendwas um die 0,7% rum, wg. der Marktmanipulation der EZB derzeit aber keinesfalls ernst zu nehmen. Ich würde eher mit 2,5 – 3,0% rechnen, was von 2003 bis zur Finanzkrise 2008 der Normalfall war. Dann läge der Faktor bei 2,2 – 2,7 also im günstigen Bereich.
    Betrachtet man die Gewinne der letzten Jahre stärker würde ich Pi mal Daumen sagen, dass der Markt fair bewertet ist.

    Genug der Rechnerei muss mich wieder der RMCF Analyse widmen, blieb zu lange wieder liegen, schätze so in 2 Wochen hab ich alles.

    • Südzucker muss ich kucken. Schau es mir mal an, war da schon oft dran 😉 Ist kein schlechtes Unternehmen, aber halt Rohstoff-Business. Hoffe ich komme mal wieder zum schreiben 🙂

  8. Solange Warren Buffet noch günstige Aktien findet, ist der DAX auch bei 10.000 noch nicht überbewertet. Buffet erhöht immer noch seine Anteile bei Munich RE.

    Man kann den hohen DAX (Dow Jones entsprechend) auch anders sehen: nicht die Aktien werden teurer, sondern das Geld billiger – ähnliches sieht man ja auch am Anleihenmarkt und Immobilienmarkt.

    Grüße aus München, Dirk

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