DRIP – das automatische Reinvestieren (leider nicht in good old Germany)

Horst schrieb mir gestern eine eMail in der es um das sogenannte DRIP ( dividend reinvestment plan ) geht. Dieses Anlageverfahren ist in den USA gang und gäbe und so ziemlich jede größere Aktiengesellschaft mit Dividendenzahlungen bietet dies ihren Aktionären an.

Was ist DRIP?

Der Gedanke hinter dem DRIPen ist die sofortige Wiederanlage der Dividenden in neue Aktien des Unternehmens. Habe ich jetzt zum Beispiel 100 Aktien der XY Company und diese schüttet am 2. Februar eine Dividende aus, so werden sofort am 2. Januar für diesen Betrag wieder Aktien der XY Company gekauft (zum dann gültigen Tageskurs).

Dadurch vergrößert sich also mein Aktienbestand mit jeder Dividendenzahlung weiter und der Sinn ist es über die Jahre dadurch einen schönen Besitzstand an Aktien aufzubauen…

Vorteile

Die Vorteile für Anleger, die sich nicht dauernd mit der Aktienbewertung beschäftigen wollen ist recht leicht ersichtlich. Habe ich mir einmal die Aktie zu einem nicht überteuerten Preis gekauft, wächst meine Zahl an Firmenanteilen ohne eigenes Zutun weiter. Dadurch, dass von meinen Dividenden regelmäßig weitere Aktien ins Depot wandern habe ich auch das Risiko generell zu teuer zu kaufen minimiert. Mal wird die Dividende eben automatisch in einer Marktphase relativ hoher Bewertungen und einmal in Marktphasen niedriger Bewertungen reinvestiert. Dadurch ergibt sich dann ein Durchschnittskurs der langfristig sinnvoll erscheint.

Zudem muss man sich praktisch um nichts kümmern. Die Anlageform wird gerne zum Beispiel von Großeltern benutzt, die ihre Kinder beschenken wollen. Letztens las ich in einem amerikanischen Forum von einem Mann, der zum Beispiel seinem Enkel Aktien des Spielzeugherstellers Hasbro (derzeit circa 4% Dividende) im DRIP-Verfahren angelegt hat, da das Geschäft mit Spielzeug ihm langfristig als krisensicher erscheint und Hasbro ein 90 Jahre altes Schwergewicht dieser Branche ist.

Der Enkel muss sich also um nichts kümmern und es werden mit jeder Dividendenzahlung neue Hasbro Aktien in sein Depot gebucht. Mit der Volljährigkeit kann er dann also mit den zusätzlichen Aktien und den zu erwarteten Dividendensteigerungen hoffentlich auf ein schönes Vermögen blicken.

Kontra
Die ganze Sache sollte nur mit Unternehmen durchgeführt werden, welche es in 10 Jahren noch mit großer Sicherheit geben wird und deren Geschäftskonzept weiter gut funktionieren sollte. Eine Hasbro, Coca Cola oder Procter & Gamble Aktie eignet sich also gut, während ich jetzt einem kleinen Kind nicht unbedingt die Aktie von Facebook im DRIP Verfahren ins Depot legen würde.

Praktisch

Nun möchte ich einmal an Screenshots aufzeigen, wie diese ganze Sache also konkret über die Zeit abläuft.

Dazu logge ich mich in meinen Account bei Computershare ein, in dem meine Schmuckaktie von Coca Cola seit 2010 im DRIP-Verfahren verwaltet wird.
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Unter Quantity sehen wir, dass ich also 2,114757 Aktien der Coca Cola Company besitze. Darunter sehen wir nun unter Share Types drei Arten aufgelistet.

Eine Aktie unter im Status „Book“. Diese eine Aktie bekam ich für meine Coca Cola Schmuckaktie bei einem Aktiensplit 2012 als Bucheintrag eingebucht.

Eine Aktie im Status „Certificated“. Dies ist die eine Aktie, die ich mir im Jahre 2010 von OneShare als effektives Stück gegönnt habe und die bei mir als Urkunde an der Wand hängt.

0.114757 Aktie im Status „Plan Holdings“. Dies sind die Aktien, die mir durch die Dividenden bisher dazukauft wurden. Man wird sich vielleicht erst wunden, wie kann man den 0,xx Aktie besitzen. Ganz einfach Computershare rechnet auch in Kommastellen (sie kaufen ja nicht nur Aktien für mich, sondern für tausende Aktionäre) und buchen mir dann beim Erreichen von ganzen Aktien diese einfach als Book Eintrag ganz ein.

Wie läuft das ganze ab, wenn eine Dividendenzahlung erfolgt?
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Also hier zeige ich jetzt einfach einmal den Bescheid, den ich auf Computershare, für die letzte Dividendenzahlung abrufen kann. Die Dividende wurde am 17/12/2012 ausbezahlt und am gleichen Tag zum damaligen Tageskurs von Coca Cola ( hier 37.62$ ) reinvestiert. Von den 0,46 $ (nach Steuerabzug USA) gingen also sofort 0,44$ in zusätzliche 0.011697 Aktien ( übrigens werden auch Dividenden für diese 0,xx Aktien bezahlt ).

Die Gebühren bemessen sich bis zu einem Limit prozentual an der Dividendensumme, auch kleine Dividenden werden dadurch nicht durch Gebühren aufgefressen; so bezahlte ich für diese Transaktion nur 2 Cent.

Übrigens, lässt sich das ganze auch so einrichten, dass ich zum Beispiel nur eine Aktie DRIPe und beim restlichen Aktienbestand mir die Dividende als Cash ausbezahlen lasse.
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Fazit

Das ganze läuft und läuft jetzt wahrscheinlich noch ziemlich lange so weiter und vielleicht werde ich ja durch diese eine Schmuckaktie in vielen Jahren richtig reich. Coca Cola sollte weiter seine Dividenden erhöhen und der Kurs sollte langfristig steigen; also brauche ich nur mal zu warten.

Natürlich ist das ganze jetzt nur ein Beispiel, da ich eben wie gesagt anfangs nur eine einzige Schmuckaktie in diesem DRIP-Account hatte. Die Screenshots sollten aber schön zeigen, wie sich nach und nach aus diesen Anfangswerten eine größere Position aufbaut.

Horst machte mich darauf aufmerksam, dass es auch Unternehmen in Europa gibt, die einen solchen Service anbieten. Auf der Seite von GDF Suez International Power bin ich auch fündig gewurden. GDF Suez International Power ist an der englischen Börse gelistet und arbeitet mit dem britischen Wertpapierbroker shareview zusammen.

Auch in Amerika wird die Abwicklung nicht direkt von den Firmen durchgeführt, sondern über Banken wie Wells Fargo oder Wertpapierverwaltern wie Computershare. In Deutschland ist dieses schöne System des langsamen Ansparens anscheinend nie angekommen, obwohl es doch einige schöne Aktien gibt bei denen dieses Verfahren ebenfalls Sinn machen würde ( @Henkel, @Siemens).

Anscheinend sehen werde Depotbanken, Wertpapierverwalter oder Unternehmen keinen Anreiz daran ein solches System einzuführen. Die Großaktionäre haben bezahlte Vermögensverwalter und die Zahl der Kleinaktionäre ist in Deutschland seit Jahren auf dem Rückzug, es wird sich also nichts ändern. Wäre vielleicht eine Geschäftsidee?

28 Gedanken zu “DRIP – das automatische Reinvestieren (leider nicht in good old Germany)

  1. Danke für diesen super Artikel. So gut erklärt und mit Beispielen habe ich das noch nie gelesen:-).

    Bei dir auf dem Blog lerne ich regelmäßig neues dazu. Obwohl ich nun auch schon jahrelang „dabei“ bin. Einen Dividend-Reinvestment-Plan habe ich noch nie genutzt. Vor hatte ich es schon mal bei Microsoft. Habe es dann aber gescheut mich mit den englischen Formularen rumzuschlagen.

    Was ich z.B. nicht wusste ist, dass man dann im Depot unterschiedliche Aktientypen stehen hat. Ich dachte die werden einfach zu den bestehenden dazugebucht. Dass sie sich quasi vermischen.

    Hat man denn dann einen zusätzlichen Account bei eben einer solchen Brokerfirma wie Computershare oder ist dein ganzes Depot bei Computershare?
    Ich habe meins bei comdirect. Hätte ich dann einen zusätzlichen Account?

    Zweite Frage: Hast du dein effektives Stück (von OneShare) KO deinem Broker gemeldet oder ging das automatisch? Ich habe ja – durch dich angeregt- auch eine effektive Aktie an der Wand hängen. Eine von Berksire. Die steht aber nicht in meinem Depot. Zahlt ja aber auch keine Dividende. Habe übrigens vor mir nach und nach die ein oder andere noch zuzulegen…

    Gruss Stefan

    • Hey Stefan,

      also du kannst dich mit deiner Aktie bei Wells Fargo einloggen und siehst dann deinen Besitz 🙂 . Da Berkshire aber eh keine Dividende ausschüttet ist das ganze nicht wirklich wichtig. Das System in den USA ist einfach besser auf die Kleinanleger zugeschnitten.

      Schade, dass in Deutschland das Thema Investition so spärlich in der Bevölkerung verwurzelt ist.

  2. Mahlzeit,

    es gibt schon sowas wie DRIP in Deutschland allerdings, nicht für USD/CAD Aktien, sondern für z.B. AUD/GBP/.. 🙂

    Grüße

  3. das läuft aber etwas anders, vor der Ausschüttung bekommt man Post ob man dafür Aktien haben will, aber das gilt dann doch nur für dieses Mal
    leider nicht so wie beim DRIP

  4. Also ich habe mein Depot bei der Comdirect und bin in Shell investiert.
    Vor jeder Ausschüttung wird mir angeboten diese direkt zu reinvestieren.
    Leider sind die Kosten dafür nicht transparent, ansonsten hätte ich die Option sicherlich schon öfters genutzt.

  5. DIe deutsche Blue Chips sind irgendwie nicht klever genug so ein Programm auf die Beine zu stellen.
    Schließlich hat das Unternehmen auch einen großen Nutzen, wenn das Geld direct reinvestiert wird.

    • Ja; denke dadurch bleiben viele Aktien in die Hände von konservativen Anlegern, was die Volatilität der Kurse senkt und man ist weniger abhängig von irgendwelchen Großinvestoren (von weiß woher).

      Jedoch glaube ich, dass man wohl davon ausgeht, dass es zu wenige Kleinaktionär gibt, die so etwas in Anspruch nehmen würden. Viele der eh schon wenigen deutschen Aktionär sind Rentner, die noch eine Telekom-Aktie aus den 90ern im Depot haben.

      MIt Aktien wird man hierzulande oft schon schief angeschaut.

  6. du hast ja selbst geschrieben, die Kosten sind nicht transparent bzw. lohnen sich bei solche Beträgen eher nicht
    mache es bei Shell also auch nicht, kaufe halt immer bei Kursrückgängen nach

  7. Das System klingt gut, aber ich würde mir die Dividende liebere auszahlen lassen, da man auch leben will. Was nützen mir 500k auf der Bank mit 60 wenn ich nur immer sparsam gelebt habe? Nichts!

    • Denke psychlogisch hat das DRIP schon enorme Vorteile. Klar ist es immer eine Frage zwischen Sparen und Lebensqualität. Aber welche Lebensqualität hat man den als wirklich armer Schlucker?

      • Du gehst immer gleich von einem Extrem ins andere!

        1. Fakt ist, wer in Aktien investiert, ist nicht arm, sondern eher in der Mittelschicht und höher angesiedelt, gerade in Deutschland ist das der Fall, da für ärmere Leute die Sozialversicherungen greifen und diese gar kein Geld haben für Anlagen, wie Immobilien, Aktien oder Versicherungen. Sie müssen sogar mit Schulden kämpfen und leben von der Hand in den Mund. Hast du ja selber mal gelernt, damals ;-)…..
        Auch zu empfehlen ist der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, der sogar geschönt ist, aber das schwere Leben der Unteren auch gut beschreibt.

        2. Wenn ich z.B. fiktiv gesehen, 50k in Aktien angelegt habe und dann damit 5k als „Zusatzeinkommen“ jährlich habe, dann gebe ich (subjektive Meinung) diese lieber aus, für Urlaub oder für eine Investition in meinem Haus/Wohnung, als das Geld wieder in Aktien zu reinvestieren.
        Ich persönlich stehe sowieso mehr auf Immobilien 😉

        Und es gibt da einen Spruch: Wer im Leben nicht genießt, wird ungenießbar.

  8. Danke für die super Erklärung. Interessiere mich ebenfalls für das Drip-Verfahren und wollte diesbezüglich mal fragen, ob eigentlich jeder einen Computershare-Account aus Deutschland eröffnen kann?
    Vielen Dank vorab für die Antwort.

    Gruß
    Chris

  9. liebe community,
    informationen zu drips und dspps bekommt ihr auf deutsch bzw face-to-face hier in deutschland so gut wie nicht.
    und wenn doch, dann hat da meistens einer stille post gespielt und die Infos sind eher „naja“…

    zum thema altersvorsorge erzähle ich euch mal unten was…

    war von euch schon einer einmal übern See in USA/CA?
    drips/dspps sind da keine unbekannten begriffe.

    die ernüchterung für den deutschen bürger wird
    schnell klar, wenn er versucht zu „enrollen“ –
    hier geht es los:
    keine kontoeröffnung von computershare, wells fargo,
    american transfer & stock trust company
    in dtl. möglich. (sind die Transfer Agenten
    der meisten us/ca-firmen, d.h. aktienorganisation usw. managen.)
    ABER, geht schon, allerdings nur, wenn man eine effektive aktie,
    d.h. namensaktie einer firma besitzt. Eine aktie reicht schon aus.
    diese bekommt man entweder über oneshare.com oder
    giveashare.com. Zum Marktpreis kommt noch eine verdiente
    vergütung bzw. bearbeitungsgebühr dazu. Jaja, dann kommt noch
    der versicherte versand (unversichert wär dämlich). Zahlung erfolgt
    per kreditkarte. bsp: aktie 60$+39$ Gebühr+34$ Bearbeitung+39$
    versand macht 172$. & dann dauerts bis 8 wochen bis das ding
    ankommt.
    der firma angeschlossene transferagent meldet sich meistens schon
    vorher per post. als nicht us-bürger muss ein w8-ben Formular
    ausgefüllt werden. (erleichterung im netz: „w8-ben hilfe“ eingeben,
    da werden sie geholfen)
    das wird dann postalisch an den transferagenten geschickt.
    ist alles glatt gegangen, habt ihr eine aktie registriert auf euren
    namen/adresse, ein konto bei einem transferagenten eröffnet
    und nun die möglichkeit mit den neuen daten online
    über den transferagenten neue aktien zuzukaufen. gebührenfrei.
    (& ihr könnt euch die papieraktie an die wand hängen)

    Steuerlich haben viele angst wegen den Unklarheiten
    bei der st-erklärung. es ist aber leichter als wie bei
    offshore-firmenbeteiligungen und master-limited-
    partnerships (ausl. Kommanditgesellschaften).
    die kontoauszüge mit ausgewiesener quellensteuer-
    einbehaltung werden dieser beigefügt und der gezahlte
    betrag wird dann auf den heimischen abgeltungssatz
    angerechnet. bsp. 10$ dividende bekommen 2012.
    1,5$(15%) in USA einbehalten. in dtl. werden nicht 25%
    sondern nur noch 10% abgezogen. es bleiben 7,5$.
    (anrechnung freibetrag muss jeder selbst abrechnen,
    bzw. wenn er sowieso drüber ist, darlegen.)

    jeder muss schon entscheiden, ob die hohen (möglichen)
    erstkosten es wert sind. ABER, IHR seid eigentümer
    von aktien. nicht nur Besitzer – die seid ihr nämlich nur,
    wenn ihr sie über banken oder broker handelt.
    und wehe dem, einer sagt, er hätte das nicht gewusst!
    ;-))
    (empfehlung suchbegriffe hierfür:
    „globalurkunde“ & „girosammelverwahrung“ & „namensaktie“)

    allerdings sei hier ehrlich erwähnt, dass
    int. topfirmen es manchmal gar nicht erst erlauben,
    steuerausländern zugang zu ihren drips/dspps zu gewähren.
    hier macht es wirklich sinn, diese über günstige
    broker für auslandswerte zu beziehen.

    MSSC

    PS: immobilien sind schön und gut, man sollte aber sich auch
    einmal gedanken machen wo die Bezeichnung „real estate“ herkommt
    und was die kaiser, könige & kanzler daraus machten wie machen.

    thema portfoliostreuung wird auch gerne beim thema immos vergessen.

    & zum thema altersvorsorge,
    zu höhlenzeiten hat jeder solange gearbeitet bis er
    tot umfiel, ausgestoßen wurde oder krank bzw. zu schwach war
    zu überleben.
    wenn sich jeder mal klarmachen würde, dass die
    arbeitsleistung die jeder erbringt & bezahlt wird,
    in zeiten moderner gesellschaften mit irgendwie
    funktionierenden gesundheitssystemen,
    eine leistung ist, zum einen für das gegenwärtige
    überleben und befriedigen weiterer bedürfnisse
    (sucht mal gerne den begriff „maslowsche bedürfnispyramide)
    und zum anderen die arbeitsleistung darstellt,
    welche irgendwann nicht mehr erbringbar ist.
    es leuchtet jedem ein, dass ein zurückhalten dieses anteiles
    (ohne staatl. rente einmal berücksichtigt) dann den
    zurückgelegten anteil im alter/krankheit (bu)
    entspricht, der ja eigentlich verdient werden sollte mit der
    erbrachten arbeit. bei uns deutschen siegt einfach immer
    noch die bequemlichkeit… 1. wird sowieso alles gut und
    2. wenn ich zu faul bin & andere immer schuld sind,
    dann kann ich nichts dafür – ist halt so. Zwar krass umrissen,
    aber so ist es in unserer hochgelobten gesellschaft.
    die informierungslust/ aufgeschlossenheit und neugier
    der menschen wie sie in Kanada/USA/Australien/Neuseeland
    vorherrscht werdet ihr hier nie finden.

    den valueblog sollten mehr leute lesen!

  10. Ich selbst bin an dem Verfahren sehr interessiert, bin aber leider

    an den wenigen Informationen und auch ein wenig an der Sprachbarriere

    „gescheitert“. Was mich interessiert wäre, ob es denn möglich – sofern ich

    einen Account bei ComputerShare habe – ich dorthin auch Geld überweisen

    bzw. generell neue Aktien dazu erwerben kann. Mit einer Aktie allein wäre

    es mir den Aufwand nicht wert.

    Danke für die Antwort!

  11. Hallo Christian,

    also eines muss ich revidieren-
    das ONLINE hinzukaufen (ersteinmal ordern sozusagen)
    ist für non-residents also nicht-staaten-angehörige
    nicht möglich.

    & hier die Antwort auf Deine Frage:

    Generell wenn die 1. Initialaktie gebucht ist,
    ist es möglich den Online-Login zu aktivieren.
    Ist dies geschehen, hat man Einsicht auf seine
    von immer dem entsprechenden Transferagenten
    verwaltenden Aktiengesellschaften und kann
    von der DRIP-Methode (sofern wählbar) bis zu
    neuen Aktien zukaufen wählen.
    Als nicht Ansässige, non-residents, muss man die order
    für zusätzliche Aktien online tätigen und i.d.R. ausdrucken,
    und zusammen mit einem dort angegebenen Betrag „amount“
    gedeckten Scheck in Papierform zeitnah hinschicken.

    Hinzukommt der versicherte Versand des Schecks via DeutschePost
    Wertbrief (Spezialeinschreiben international, nicht als gesondertes
    Werte-enthaltendes int. Einschreiben von außen zu erkennen) welches
    dazu i.F. Verlustes ü.d. entsprechenden Betrag versichert ist.
    Außerdem ist es sauaufwendig einen Scheck hier in Dtl zu beantragen.
    In USA laufen alle mit Scheckabrissbüchern herum und hier
    setzen die Deutschen mehr als nur einen drauf:
    Es muss bei einer Filialbank (i.d.R.nicht Direktbank) ein Auslandsscheck-
    Formular beantragt werden bzw. die haben das gleich da..
    Dieses muss ausgefüllt werden,
    zur Bank geschafft werden sofern es dort nicht ausgefüllt wurde,
    und nach ca 4 vollen Werktagen hat man den Scheck im Briefkasten
    und muss ihn zur Post bringen.
    Ich empfehle DIN-A5 Hartpappe als Umschlag
    mit Schriftgröße 14-16 oder 18 je nach Schriftart und
    PC-Schrift!
    Es gibt dann noch Vorschriften von der Dt.Post zwecks —
    Maschinenlesbarkeit international aber dazu später mehr.
    Ich empfehle immer bei int. Post die Adressfelder
    Abs./Empf. mit TESA reintransparentem Klebeband
    wassergeschützt & faltenfrei abzukleben!
    Laufzeit der Post ca. 5-6 volle Werktage.
    Ein riesen Spektakel jedesmal!

    Ich persönlich finde es für sehr wichtig darauf hinzuweisen,
    dass jegliche Investments aller Art (Edelmetalle, Immobilien,
    Aktien, Fonds, Anleihen, usw.) – die wohl oder übel wegen ihrer hohen
    Erstkosten letztendlich in Form einer Einmalzahlung erfolgen,
    extremst sensibel betrachtet werden müssen was das Thema
    Markttiming angeht. Klar, kein Schw**n weiß wirklich wie es morgen an der
    Börse steht, (ich selber rate erst gar nicht) aber bezüglich Laufzeit und Regelmäßigkeit des Investments bzgl .eines Anteils eines Portfolios ,usw.,
    muss man immer abwägen, ob man besser dabei wäre oder nicht.
    (Anm von mir: ich persönlich finde betrachtet auf die DRIPs,
    dass der kanadische und US-ami-Markt an einer prägnanten psychologischen
    Grenze angekommen ist, was er momentan auch im Zögern zeigt.
    Ob die Initialaktie für 60 oder 30 USD nach Absturz gekauft wird ist völlig Wurst,
    weil die Erstkosten alles zigmal überwiegen und nach einer gewissen Zeit dann aber die höhere Einmalzahlung -ich sag jetzt mal ab 500 USD- zusammen
    mit dem dann gebührenfreien Selbstanlageeffekt lawinenartig ausgleicht)
    Klar: Je größer der Batzen Geld und der tiefere Markteintrittspunkt, desto
    höher der langfristige Lawineneffekt.

    Also nochmal kurz zusammengefasst:
    JA, nach der Erstaktie und einer verstrichenen Zeit wo man
    das W8-ben-Formular weggeschickt hat, kann man neue zusätzliche
    Aktien erwerben des Unternehmens. Kosten entstehen durch den
    Post-Wertbrief und der Scheckausstellung.
    Bsp.: 130USD Scheck:
    momentaner Wechselkurs: 100 EUR
    Also bei der Post 100EUR Wert des Briefes angeben.
    Kommen 1,50 EUR drauf, auf die 5,50 Einschreiben intl.
    Also 7 EUR Post.
    Für die Scheckausstellung werden i.d.R 10-15 EUR berechnet.
    Diese werden nach Scheckausstellung dem Kontoinhaber bzw.
    Scheckaussteller vom Konto mit Scheckwert abgezogen.
    (bei mir waren es z.B. 12,50 EUR + 100 EUR Scheckwert)
    In Summe: 12,50+7 = 19,50EUR
    Schon stattlich! 🙁
    Vor allem, diesen Ritt , muss man immer machen, wenn
    man einen Scheck rüberschicken will!
    Ich rate extremst davon ab,
    alternative gewagte Sachen mit Scheckversands a la Suchmaschine
    zu machen, wie z.B. über gewagte unversicherte Zahlungswege.
    (Kein Bargeld schicken!)
    Zollrechtlich interessiert es erstmal keinen,
    was ihr in dem Brief bzw. Einschreiben habt,
    solange es weniger als 10000 EUR wert ist.
    Also Scheck 9999,00 EUR:-) (Scherz)

    Und jetzt komme ich allen Kritikern zuvor:
    JA! Schw**neteuer:
    19,50 EUR + die ganzen anderen Gebühren wie ich sie einen
    Text weiter oben beschrieben habe.. ja das stimmt,
    günstig ist was anderes! Aber ich arbeite gerade daran,
    das ganze direkt über die Transferagenten zu versuchen.
    Es dauert leider etwas länger alles über den See aber naja.
    Denkbar sind wie ich jetzt herausgefunden habe,
    direktkäufe über den transferagenten z.b. computershare,
    dazu muss man mehrere Formulare samt Scheck wieder zum
    Transferagenten schicken und die machen das dann.
    Aber es ist echt schwierig darüber zu recherchieren.
    Ich arbeite mittlerweile vielerseits nur noch mit durchführen und
    warten was passiert, weil mir selbst die Kanadier und Amis in den
    SpeziForen sagen, dass die Informationsweitergabe der Telefonisten
    bei den Transferagenten ein Graus ist (da sagt einer was anderes als der nächste) geschweige denn grenzübergreifender Support überhaupt bekannt ist,
    wobei unterstützt wird.

    Außerdem ist die Fahnenstange noch nicht zu Ende.
    Die Informationen sind schon gewaltig die da zusammengekommen sind,
    ich BITTE einständig alle die Fragen haben oder die das Thema interessiert,
    hier Ihre Posts abzugeben!
    Ich antworte so schnell ich kann! Ich schaue eigentlich tgl. rein,
    aber das ist einem ja auch nicht immer vergönnt..
    Ich bin mir nicht zu schade für jede Antwort mir Zeit zu nehmen und oder neu zu recherchieren bzw. eigene Proben durchzuführen.
    Ich sehe selber in dem DRIP oder DSPP – Verfahren großes Potential!

    Bevor hier einer auf falsche Gedanken kommt:
    Ich hege keinen Gedanken daran durch das Weitergeben von Informationen
    oder Leisten von Hilfestellung mich finanziell zu bereichern.
    Werden in USA oder Kanada in den einschlägig bekannten Foren
    (über die sehr kostengünstig untereinander länderintern
    Initialaktien getauscht werden *heul*) Mitglieder gemeldet die sich
    an o.g. Sachverhalt bereichern wollen- werden diese ausgeschlossen.

    Des Weiteren stehe ich gerne zur Verfügung wenn Fragen zum Ausfüllen des
    Scheckbestellformulares oder jeglicher Sprachbarrieren bestehen.

    Momentan warte ich immer noch auf 4 mittlerweile teil-bestätigte
    DRIP-Initialbestellungen.

    Ich halte hier alle auf dem Laufenden.

    PS:
    Bei der Dt.Post gibt es ein Rundschreiben,
    das sich alle Interessierten wenn es soweit ist mit Scheck
    abschicken spätestens dann durchgelesen haben müssen!
    (Nichts gegen die Postangestellten, aber nach zig Std.
    teils anstrengenden Kunden können die auch mal was falsch machen,
    daher vorher lesen um mit drauf zu achten!)
    http://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/B_b/Briefe_ins_Ausland/eBooks/BiA_Handlingsbroschuere_2013/BiA_Handlingsbroschuere-2013.html?pn=26

    Hier ne Info zum Auslandsscheck!
    http://www.deutscheindenusa.com/amerikanische-checks-ausfuellen/

  12. Hallo, Sorry das ich den alten Thread nocheinmal ausgrabe. Das Thema DRIP Interessiert mich auch sehr. Auf folgender Seite werden 7 US Drip Broker vorgestellt: http://www.dailyfinance.com/2014/08/09/brokers-offer-free-money-dividend-reinvestment/ Zwei davon bieten Internationalen Kunden Depots an (Charles Schwab – ab 10000$ (http://international.schwab.com/public/international/us_investing) und TD Ameritrade ab ???$ (https://www.tdameritrade.com/home.page)). Kennt sich damit jemand aus?

  13. Creating a formal paper requires careful attempt to analyze your subject, assimilate the data you learn and compile it into a genuine record. If your report includes figures, learn the typical regulations for creating numbers in forms. When you produce percentages in a formal paper, follow certain guidelines for expressing the percent to ensure that your paper complies with regular design. Directions Write out the word „percentage“ when you make reference to a percent or percentage informal publishing. Don’t utilize the percent mark informal writing. Use numerals to specific amounts 10 and above. For instance, publish, „The probability of an earthquake in this area is about 15-percent“ or „Approximately 50 percent of fossils found were from the cretaceous period.“ Express numbers under 10 with words. For example, write, „The achievement fee is seven percentage“ or „Only one percent of the population falls into this class.“ Start paragraphs with words???never quantities. If a sentence begins with a range fraction, show the quantity in words or rewrite the sentence and so the number doesn’t start the word. Like, create, „Four percentage of individuals failed the type“ or „Sixty percent of the dogs ran away.“
    term paper dedication sample

  14. Lamiderm in hollywood Huft USA +19492854745 Huft, USA Sкуpe tatyana.huft3.
    Lamiderm apex jn american health journal 2017
    Такой сыворотки для кожи до сего момента не было в мире!

  15. I hope you’re able to see a dentist soon!
    So when it comes to health advice, get it, but analyze it.
    When should such products be used and how effective are the ones available online?
    We know that there are benefits to fasting.
    Perfect Biotics by Perfect Origins is the leading dietary supplement currently available on the market.

    Probiotics

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