Chinesen lieben amerikanisches Essen!

Nahrungsmittel sind der größte Bestandteil meiner langfristigen Aktienplanung. Wer in die großen Nahrungsmittelwerte und Getränkewerte wie Coca Cola, Pepsi, Nestle investiert kommt nicht drumherum sich einmal mit China zu beschäftigen.

China soll 2015 zum größten Markt für Konsumgüter werden, ob es jetzt 2015, 2016 oder 2017 eintreten wird ist egal. Es wird geschehen! Auch in den Untergruppen wie Snacks und Co. wird China sich wohl bald auf Platz 2, noch vor Japan, schieben können.

Nach einer neuen Studie mögen 70% der jüngeren Chinesen amerikanisches Fast Food lieber als traditionell chinesische Speisen. Bedenkt man nun wie viele Chinesen noch zu Konsumenten werden können ergeben sich hier für gerade die amerikanischen Nahrungsmittelkonzerne noch enorme Potentiale…

Allein das Volumenwachstum lässt hier noch sehr viel Gutes für Firmen wie Pepsi oder YUM Brands! erhoffen, die bereits seit Jahren in China erfolgreich sind. Zusätzlich zum reinen Volumenwachstum kommt hier früher oder später irgendwann auch die Chance auf Währungsgewinne hinzu. Mit der starren Kopplung von Yuan zum Dollar wird es nicht endlos weitergehen. Wer die US-Präsidentschaftswahldebatte gestern Nacht verfolgt hat wird gemerkt haben wie aggressiv hier von Seiten Romneys das Wort „Währungsmanipulation“ in Richtung China gefeuert wurde. Ob es natürlich deswegen gleich dazu kommt, dass China seine Politik des festen Wechselkurse aufgibt bezweifle aber auch ich (die Sache wirkte auf mich auch ein wenig aufgesetzt). Langfristig jedoch wird es nicht ewig mit diesen Starren Wechselkurse weitergehen, wenn China weiterhin solch enormes Wachstum verbucht. Wer seine Konsumwerte mit Standbein in China also länger behält kann doch einen stärkeren Yuan also zusätzliche Gewinne einplanen.
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Die Erfolgsgeschichte von Kentucky Fried Chicken und deutschen Autos in China kennt jeder und vieles ist bei diesen Werten auch bereits eingepreist. Schaut man sich den chinesischen Konsumenten an scheint er sobald er etwas Geld hat sofort sehr viel wert auf westliche Produkte zu legen und schätzt diese pauschal sehr viel wertiger ein als Alternativen aus dem eigenen Land. Dies liegt wohl daran, dass Chinesen schon seit Jahren unheimlich stark mit dem amerikanischen Lifestyle konfrontiert werden, ohne in der Lage gewesen zu seinen diesen konsumtechnisch zu leben. Mehr Chinesen verfolgen Zahlenmäßig die US-Basketballliga NBA als US-Amerikaner, demzufolge sind die amerikanischen Sponsoren aus Film und Fernsehen in China bestens bekannt.

Bevor man jetzt aber übermütig sofort jedem US-Nahrungskonzern mit bekannter Marke sein Geld hinterher wirft sollte man doch ein wenig differenzieren. Natürlich verspricht jeder Vorstand: „Wir gehen nach China, da gibt’s dickes Wachstum für uns!“. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass ein bekannter Markenname für Erfolg auf dem chinesischen Markt noch lange nicht genügt.

So mussten sich schon zahlreiche US-Konzern ( u.a. Kellog ) sehen, dass es auf dem chinesischen Markt doch höhere Hürden gibt als gedacht und scheiterten bereits mit eigenen Unternehmungen. Darum vertrauen viel US-Konzerne inzwischen auf Joint-Venture-Partner, die Dinge wie Distribution und Produktion in China durchführen. Wilmar International, Cereal Partners Worldwide und andere sind selbst bereits Milliarden-Konzerne und profitieren von starker Markterfahrung und vorhandener Infrastruktur ( und deren Aktien könnten auch mal einen genaueren Blick wert sein). Natürlich sind auch solche Kooperationen noch kein Garant für Erfolg und nicht jeder westliche Konzern wird sein Produkt erfolgreich in China platzieren könne. Dennoch sollte man bedenken, dass zum Beispiel der Markt mit Frühstücks-Cerealien gerade einmal 225 Millionen $ groß ist. Falls also hier wirklich mehr Chinesen den amerikanischen Lifestyle nachbilden und morgens zu Cornflakes greifen bietet sich hier für zum Beispiel General Mills und Kellog ein unheimliches Potential. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass 90 % der Chinesen Probleme mit der Verdauung von Laktose haben. Dennoch steigt auch in China der Milchabsatz rasant, da Joghurt, Käse und andere verarbeitete Produkte keine Laktose mehr aufweisen. Cornflakes kann man ja auch mit Orangensaft oder Joghurt löffeln, darauf verlassen würde ich mich darauf aber nicht.

Alles in allem scheinen mir Nahrungsmittel-Aktien eine sehr gute Möglichkeit zu sein vom chinesischen Aufstieg zu profitieren. Der Zeitpunkt an dem amerikanische Nahrung ihren Glanz im Reich der Mitte verlieren wird ist noch sehr weit entfernt; die Faszination des amerikanische Lifestyles ist dort für viele noch der Traum schlechthin.

2 Gedanken zu “Chinesen lieben amerikanisches Essen!

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