Frauenquote für Vorstände – Politik mal wieder auf dem Holzweg.

Gerade habe ich das Nachtstudio angeschaut. Es ging um Kultur, was jetzt aber hier nicht mein Thema wird. Vielmehr wusste ich nach einem Satz einer Frau, die ich in die Emansen-Ecke stellen würde, mal wieder nicht ob ich darüber schmunzeln oder weinen soll. Dabei beschwerte sie sich über die Benachteiligung von Frauen in der Berufswelt, aufgrund des Umstandes der Aufzucht von Kindern. Dabei kam von ihr ein Satz mit dem Inhalt, dass Männer doch auch einfach zur Elternzeit gezwungen werden könnten. Da ich heute noch keinen Artikel geschrieben habe kam mir das Thema Frauen-Quote in den Sinn. Dabei muss ich wieder einmal feststellen, dass Frau von der Leyen und Co bei diesem Thema mal wieder völlig auf dem Holzweg sind…

Es gibt so ein Thema, dass mich irgendwie immer wieder aufregt. Es ist das Thema Gleichstellung Frau und Mann im Fernsehen. Um es Vorweg zu sagen, ich bin kein Frauenhasser und gönne auch jeder Frau ihren Erfolg. Für mich ist aber auch eine Tatsache, dass ein Mann keine Frau ist und eine Frau kein Mann. Auch wenn dies Trennung bei so mancher Frauenrechtlerin nicht mehr so eindeutig ist.

Es gibt Dinge, die Männer einfach besser können, und Dinge, die Frauen besser können. Dabei gibt es natürlich immer Ausnahmen und ich gehe nun einfach davon aus was ich an den meisten Menschen, die ich so kennengelernt habe, beobachten habe. Frauen haben oft mehr Fähigkeit zur Empathie, daraus folgt oft das Frauen soziale Beziehungen aufrecht erhalten und zum Beispiel besser mit Kindern können. Männer hingegen sind oft die besseren Anführer und sind eher in der Lage zu harten Entscheidungen. Dies liegt für mich daran, dass Frauen stets zu viel Emotion in ihre Entscheidungen mit einfließen lassen und so oft ihr Urteilskraft zu stark davon leiten lassen. Aus meiner Schulzeit würde ich behaupten, dass es vielen Frauen schier unmöglich ist Leistungen fair zu bewerten. Frauen gehen viel mehr nach Sympathie und sind zu sachlichen Einschätzungen weniger fähig.

Dafür verrennen sich Männer eher in irgendetwas. Da sie sich schwer darin tun einmal eingeschlagene Wege wieder zu verlassen. Natürlich sind dies jetzt Pauschalisierungen.

Generell finde ich es ja ok, dass es Frauen gibt, die sich für die Interessen ihres Geschlechts stark machen. Das ganze kann aber auch zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Behinderung werden. Nehmen wir einmal die Quote. Es gibt sie zum Beispiel in Parteien. Oft müssen Vorstände in Parteien zu einem gewissen Prozentsatz aus Frauen bestehen. Frauen gehen meist weniger in Parteien als Männer. So gibt es oft zum Beispiel 10 Posten zu belegen. Oft gibt es dann ein Quote von 33 % oder mehr, die mit Frauen belegt werden müssen. Es stellen sich also 20 Personen zur Wahl für 10 Ämter. Von den 20 Personen ist aber nur eine Frauen. Was passiert also bei einem solchen Parteitag. Es muss immer und immer wieder gewählt werden, bis wenigstens diese eine Frauen im Amt sind. Weil dann aber immer noch nicht die Quote erfüllt ist müssen noch irgendwelche Frauen schnell rekrutiert werden, obwohl diese keinerlei Eignung aufweisen. Am Ende sind dann auch diese plötzlich im Amt. Dies ist für mich völlig Absurd und ist der größte denkbare Unsinn.

Höre ich dann im Fernsehen von immer neuen Quoten wird es mir Angst und Bange. Liebe Frau von der Leyen, ihre Quotenidee für Dax-Vorstände ist für mich wieder einmal absoluter Quatsch. Es gibt viel Klüngelei bei den deutschen Eliten. Besonders bei den Vorständen von deutschen Großunternehmen ist es ja ein offenes Geheimnis, dass die meisten aktuellen Vorstände bereits mit früheren Vorständen verwandt sind. Wer also nicht aus entsprechender Familie kommt kann sich manche Spitzenposten also bisher eh abschreiben, ob er nun Mann oder Frau ist.

Das Problem wird sicher nicht durch eine Frauenquote gelöst, bei der die alten Wirtschaft-Kapitäne einfach ihre Frau zur Vorstandssitzung schicken. Das Problem ist ein ganz anderes. Zumindest viele große Firmen gehören ja den Aktionären. Gerade die Aktionäre deutscher Firmen sind aber oft handzahm. Es mangelt also an Kommunikation unter den Aktionären und einer effektiven Interessenvertretung. Gebe es eine bessere und effektivere Organisation von Aktionären wäre das Problem doch gelöst. Würde ein Vorstand seine Leistung nicht bringen würde dieser eben bei der nächsten Hauptversammlung, aus seiner Tätigkeit, entlassen. Bei der Nachfolge müsste dann ein/e Nachfolger/in gesucht werden, der den kritischen Aktionären passt.

Seien wir mal Ehrlich, mir als Aktionär ist es völlig egal ober der Vorstand aus Frauen oder Männern besteht. Für mich zählt nur das Unternehmen. Die Person, die langfristig für die Firma am besten ist und mir somit steigende Kurse und Dividenden beschert würde meine Stimme erhalten.

 Ein solches System der aktiveren Mitbestimmung der Eigentümer kann aber die Politik nicht verordnen. Dies müssen die Aktionäre schon selbst leisten!

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